Restart

Positives Signal für 3. Liga und die Frauen

DFB-Schatzmeister Osnabrügge hat „wenig Verständnis für eine Differenzierung zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga auf der einen sowie 3. Liga, DFB-Pokal und Frauen-Bundesliga auf der anderen Seite.“

Den Restart der Bundesliga und der 2. Liga am 16. Mai werten Peter Frymuth und Stephan Osnabrügge vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) als „positives Signal - auch für die Profispielklassen des DFB“. Frymuth, als DFB-Vize zuständig für die 3. Liga, sagte: „Unser Präsident Fritz Keller hat öffentlich zum Ausdruck gebracht, dass wir davon ausgehen, dass grundsätzlich auch in der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga sowie im DFB-Pokal die Saison bald fortgesetzt werden kann. Auf dieses Ziel arbeiten wir unverändert hin.“

DFB-Schatzmeister Osnabrügge hat „wenig Verständnis für eine Differenzierung zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga auf der einen sowie 3. Liga, DFB-Pokal und Frauen-Bundesliga auf der anderen Seite.“ Zum Wirtschaftszweig Sport gehörten auch diese anderen berufsmäßig betriebenen Spielklassen. "Auch dort üben Menschen ihren Beruf aus. Und sie haben ein grundrechtlich verbrieftes Recht darauf, dies zu tun", so Osnabrügge.

Die Forderung, der DFB müsse nun ein Konzept für die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga vorlegen, hält Frymuth für falsch und verweist auf die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem DFB. „Das vorliegende Gesundheits- und Hygienekonzept war vom ersten Tag an die gemeinsame Arbeit von DFL und DFB. Die Task Force Sportmedizin und Sonderspielbetrieb setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern beider Institutionen zusammen“, erklärte Frymuth.

Folglich sei das Konzept „von Anfang an so entwickelt worden, dass es für alle vier Profiligen des deutschen Fußballs, nämlich Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und Frauen-Bundesliga sowie die DFB-Pokalwettbewerbe angewendet werden kann.“

Die Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs liefen unterdessen auf Hochtouren weiter. Am Freitag tagt der DFB-Spielausschuss unter anderem zur Anpassung des Rahmenspielplans, kommende Woche soll das DFB-Präsidium darüber offiziell entscheiden. Zudem sei am Freitag eine Videokonferenz mit den Geschäftsführern, Sportlichen Leitern und Hygienebeauftragten angesetzt.

„Die Testungen bei den Vereinen könnten gegebenenfalls bereits am 11. oder 12. Mai beginnen“, sagte Frymuth, „nach der zweiten Testung wenige Tage später könnte dann grundsätzlich wieder das Mannschaftstraining starten, sofern es die behördliche Verfügungslage zu diesem Zeitpunkt zulässt.“ (sid)

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