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Startet kämpferisch in die Rückrunde: Nürnbergs Trainer Michael Köllner.

Bundesliga am Sonntag

Nürnberg sieht Neustart als Chance - Hertha mit „Kampfgeist“

Der 1. FC Nürnberg will mit einem Erfolg zum Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC die Chance auf den Neustart im Jahr 2019 nutzen.

Der 1. FC Nürnberg will mit einem Erfolg zum Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC die Chance auf den Neustart im Jahr 2019 nutzen.

„Wir haben es noch selbst in der Hand“, sagte Trainer Michael Köllner vor dem Heimspiel des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) gegen die Berliner, die Ambitionen auf einen internationalen Startplatz haben. „Wenn alle gut drauf sind, können wir eine überraschende Rückrunde spielen“, sagte Trainer Pal Dardai.

Nach dem wenig ermutigenden Trainingslager in Spanien bereitete Köllner seine seit elf Punktspielen sieglose Mannschaft in dieser Woche in geheimen Übungseinheiten auf das Schlüsselspiel gegen Hertha vor. „Wir wollten Abläufe einstudieren, das hat gut funktioniert. Die Spieler haben extrem fokussiert und konzentriert trainiert und sind bereit für das Spiel“, sagte der 49-Jährige. Alle in Franken wissen, dass nur ein Erfolgserlebnis eine Aufbruchstimmung im Abstiegskampf erzeugen kann.

Neuzugänge gab es im Winter bislang keine. Darum stehen in Nürnberg vier Profis im Fokus, die nach Verletzungen zurückkehren. Torwart Christian Mathenia, Außenverteidiger Enrico Valentini sowie Kapitän Hanno Behrens und Eduard Löwen im Mittelfeld sollen die Qualität erhöhen. „Solange wir die Chance haben, die Klasse zu halten, müssen wir dranbleiben“, betonte Behrens.

Die Berliner kommen mit der Marschroute aus der Winterpause, die schwarze Serie der schwachen Rückrunden 2019 zu durchbrechen. Die Aufgabe in Nürnberg wird gleich als richtungsweisend angesehen. Dardai hat seiner Mannschaft „Kampfgeist“ verordnet. „Im Moment sind die spielerischen Elemente nicht so wichtig. Wir müssen uns reinbeißen“, forderte der Ungar.

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