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Noch viel Arbeit für den FSV Frankfurt

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Von: Stefan Fritschi

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Hat im neuen Jahr einiges zu tun: Frankfurts Cheftrainer Thomas Brendel.
Hat im neuen Jahr einiges zu tun: Frankfurts Cheftrainer Thomas Brendel. © Peter Hartenfelser/imago

Der FSV Frankfurt beendet das Kalenderjahr auf einem Abstiegsplatz der Regionalliga Südwest.

Ausgelassen, sagt Trainer Thomas Brendel, sei die Stimmung gewesen bei der Rückfahrt aus dem Norden Hessens nach Frankfurt. „Die Spieler freuen sich auf ein paar Tage Urlaub.“ Das Ziel, drei Punkte in ihrem letzten Spiel des Jahres zu erzielen und auf einem Nichtabstiegsplatz 2022 zu beginnen, verfehlten sie allerdings. Bei Hessen Kassel musste sich der FSV Frankfurt mit einem 0:0 begnügen, somit verpasste es Brendels Mannschaft, den Abstiegsplatz 16 zu verlassen in der Fußball-Regionalliga Südwest.

„Wir hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen“, konnte der 45-Jährige nicht zufrieden sein mit dem siebten Unentschieden in dieser Spielzeit. Aber, dies ist für eine Mannschaft, die weit hinten in der Tabelle steht, erstaunlich: Seit 401 Minuten sind die Schwarz-Blauen ohne Gegentor. Im Auestadion wäre die Serie beinahe gerissen. In der 53. Minute bezwang Jascha Döringer Keeper Daniel Endres – doch beim Zuspiel von Nael Najjar stand der Stürmer im Abseits. Etwas Glück hatten die Frankfurter auch beim Lattentreffer von Daniele Vesco (8.).

Zum Matchwinner aufseiten des FSV hätte ausgerechnet ein Verteidiger avancieren können. Alieu Sawaneh köpfte anstatt ins Tor einen Kasseler Abwehrakteur an (42.), und elf Minuten vor Schluss lenkte Torwart Max Zunker einen Schuss des 24-Jährigen gerade so um den Pfosten. Auch Leonhard von Schroetter (44.) und Jake Hirst (70.) waren nahe dran am Führungstreffer.

Es zeichnet sich ab, dass Stoßstürmer Hirst im nächsten Jahr Konkurrenz auf seiner Position erhalten wird. Auch für die Außenbahnen sieht Brendel Handlungsbedarf. „Wir müssen erkennen, dass wir nicht das abrufen konnten, was wir hätten abrufen müssen“, sagte er zur sportlichen Misere. Die Frankfurter waren in die Saison gestartet, um das Ergebnis von 2020/21 zu verbessern – da standen sie im Endklassement auf dem sechsten Rang. Klar ist, dass der FSV seinen Kader nicht aufblähen will – aus sportlichen wie finanziellen Gründen. Brendel schloss nicht aus, dass sich der Verein im Winter von Spielern trennt.

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