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Traf gegen Union Berlin per Elfmeter: Robert Lewandowski.

Robert Lewandowski

Nur noch 14 Tore bis Gerd Müller

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Bayern-Stürmer Robert Lewandowski hat nun 26 Tore auf dem Konto und jagt den 40-Treffer-Rekord vom „Bomber der Nation“. Trainer Flick glaubt: „Wenn es einer packt, dann ist er das.“

Ein paar Tage war die kleine Laura erst alt, da musste ihr Papa sie auch schon wieder verlassen: Der ist nämlich Torjäger beim FC Bayern und musste vor dem Bundesliga-Start am Sonntag bei Union Berlin eine Woche lang mit seinen Teamkollegen in Hotel-Quarantäne. Die Rede ist freilich von Robert Lewandowski. Seit gestern darf der Pole laut DFL-Hygienekonzept wieder ganz offiziell bei seiner Familie sein. Sehr zur Freude von Ehefrau Anna, Tochter Chlara und Schwesterchen Laura. Für gute Laune sorgt im Hause Lewandowski auch, dass er Papa mit Saisontreffer Nummer 26 im Gepäck heimgekommen ist.

Dadurch ist der ewige Bundesliga-Rekord von 40 Treffern vom früheren Bayern-Bomber Gerd Müller ist für Lewy zumindest wieder im Bereich des Machbaren. Corona machts möglich. Zur Erinnerung: Wäre die Saison regulär zu Ende gespielt worden, hätte Lewandowski vermutlich sämtliche Spiele nach seiner Schienbeinverletzung inklusive anschließender Operation verpasst. So ist der Pole aber wieder voll dabei – und nimmt den Bomber weiterhin ins Visier.

„Lewy macht einen sehr guten Eindruck. Er ist topfit. Wir haben versäumt, ihn öfters ins Spiel einzubinden. Das sind Dinge, die wir verbessern müssen – allgemein unser Offensiv- und Kombinationsspiel“, sagte Bayern-Trainer Hansi Flick nach dem 2:0-Sieg gegen Union.

Worte, die beim eitlen Polen sicherlich gut ankommen werden. Immerhin fehlen dem Angreifer noch 14 Treffer, um mit Gerd Müller zumindest gleichzuziehen. Acht Spiele stehen noch aus. Oder wie es Flick formuliert hat: „Das wird nicht einfach, aber trotzdem hat er einfach die Qualität. Wenn es einer packt, dann ist er das.“

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