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Borussia Dortmund: BVB findet Ersatz für Sebastien Haller - Star offenbar vor Wechsel

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Von: Jan Oeftger

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Sebastien Haller wird nach seinem Hodenkrebs-Befund einige Monate ausfallen. Als Ersatz möchte Borussia Dortmund nun offenbar einen Stürmer aus der Bundesliga verpflichten.

Dortmund/Köln – Bei Borussia Dortmunds Sebastien Haller wurde ein bösartiger Hodentumor diagnostiziert. Damit ist klar, dass er einige Monate ausfallen wird. Der BVB hat sich nun wohl dazu entschlossen, einen weiteren Mittelstürmer zu verpflichten. Wie die WAZ berichtet, ist die Wahl dabei auf Anthony Modeste vom 1. FC Köln gefallen.

„Es ist unsere Pflicht, alle Optionen zu prüfen“, sagte Dortmunds neuer Sportdirektor Sebastian Kehl der Welt am Sonntag. Eine dieser Optionen ist die Verpflichtung eines neuen Stürmers. „Aber ganz klar ist, dass wir zukünftig auf Sébastien bauen werden. Deshalb brauchen wir keinen Stürmer für einen längeren Zeitraum“, fügte Kehl hinzu. Eigentlich sollte Haller die Nachfolge von Erling Haaland antreten.

Borussia Dortmund: Anthony Modeste passt ins BVB-Profil

Da passt der Kölner Fanliebling Modeste gut ins Profil. Der 34-Jährige ist keine langfristige Lösung. Mit 20 Saisontoren hat er aber eine starke Vorsaison hinter sich und er kennt die Liga. Deshalb bräuchte er womöglich weniger Eingewöhnungszeit als eine Alternative aus dem Ausland. Dortmund hatte zuvor betont, einen ähnlichen Spielertypen wie Haller verpflichten zu wollen. Modeste würde mit seiner Körpergröße und seiner Robustheit zu diesen Anforderungen passen. Ex-BVB-Stürmer Paco Alcacer wurde laut Sky bereits abgelehnt, weil er nicht in das Spielsystem passe.

Edin Terzic von Borussia Dortmund
Edin Terzic, Trainer von Borussia Dortmund. © Christopher Neundorf / Kirchner-Media / Imago Images

BVB könnte einen Transfer von Modeste finanzieren

Zudem spielt der Preis eine Rolle. Nach dem 31-Millionen-Einkauf von Haller ist kein Geld für einen weiteren Transfer dieses Kalibers übrig. Modeste würde laut Sport Bild etwa drei Millionen Euro Ablöse und 3,5 Millionen Gehalt kosten. Das wäre für den BVB finanzierbar. Andere Optionen, wie die ebenfalls gehandelten Giovanni Simeone oder Edin Dzeko, wären deutlich teurer.

BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer hatte bei Sky zuletzt erklärt, dass man „nicht passiv und nur wartend“ agiere, „bis es besser wird“. Er sagte: „Wir wissen, dass wir da tätig werden müssen. Wir sind am Ball.“ Kehl sagte der Welt am Sonntag zur Stürmersuche: „Wir werden nur dann einen neuen Stürmer verpflichten, wenn wir hundertprozentig von ihm überzeugt sind. Wir werden uns da nicht treiben lassen.“ Diese Überzeugung scheint bei Modeste nun gegeben zu sein. (jo)

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