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Die UEFA fordert mehr Transparenz vom Weltverband.

UEFA-Beirat

Neue FIFA-Wettbewerbe stoßen auf Ablehnung

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) sowie die Vereinsvertreter gehen weiter auf Konfrontationskurs zum Weltverband FIFA.

Nach einem Treffen des sogenannten strategischen Beirats für Berufsfußball (SBBF) in Nyon wurden die weiterhin mysteriösen Reformpläne der FIFA im Zusammenhang mit der Klub-WM und einer globalen Nations League scharf kritisiert.

„Die UEFA, die ECA und die European Leagues halten die Vorschläge in ihrer aktuellen Form für absolut inakzeptabel und sind der einhelligen Meinung, dass jegliche Beschlüsse mögliche neue Wettbewerbe betreffend nur im Rahmen eines gemeinsam vereinbarten internationalen Spielkalenders ab 2024 getroffen werden dürfen“, teilte die UEFA mit: „Darüber hinaus müssen sämtliche relevanten sportlichen und kommerziellen Aspekte vollständig offengelegt und vorweg mit den Interessenträgern des Profifußballs besprochen werden.“

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat seit knapp einem Jahr ein milliardenschweres Angebot für den Verkauf der beiden Wettbewerbe vorliegen. Wer genau die Käufer wären, behält der Schweizer aber bislang für sich. Im FIFA-Council waren Infantinos Pläne vor allem wegen des Widerstands aus Europa bereits zweimal abgeblockt worden. Bei der nächsten Council-Sitzung Mitte März in Miami könnte aber eine Entscheidung fallen.

Die im vergangenen Jahr eingesetzte Arbeitsgruppe der FIFA, die zumindest die Auswirkungen der Reformen auf den Spielkalender klären will, tagt wieder am 21. Februar in Rio de Janeiro. Zwischenergebnisse sind bislang nicht bekannt. Fraglich ist zudem, ob die Task Force sich auch mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des möglichen Milliardengeschäfts befasst.

Der SBBF der UEFA umfasst gewählte Vertreter der vier wichtigsten am europäischen Profifußball beteiligten Interessenträger: der Klubs über die Europäische Klubvereinigung ECA; der Ligen über die European Leagues; der Spieler über die FIFPro Division Europe; und der UEFA als Dachverband des europäischen Fußballs. Das Organ bespricht Angelegenheiten von strategischer Bedeutung für den Profifußball in Europa und berät das UEFA-Exekutivkomitee entsprechend.

Die UEFA wies explizit darauf hin, dass die FIFPro Division Europe zum Zeitpunkt der Medienmitteilung „nicht in der Lage“ gewesen sei, „eine öffentliche Stellungnahme zu den FIFA-Wettbewerben abzugeben“. (sid)

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