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Herthas Maximilian Mittelstädt musste in Düsseldorf nach der Gelb-Roten Karte vom Platz.

1:4 in Düsseldorf

Mittelstädt: Nach seinem Platzverweis brach Hertha ein

Am liebsten wäre er heimlich, still und leise von dannen gezogen. Dann sprach Herthas Maximilian Mittelstädt doch noch kurz über die Szene kurz vor der Halbzeit, als er die zweite Gelbe und somit die Gelb-Rote Karte erhielt.

Am liebsten wäre er heimlich, still und leise von dannen gezogen. Dann sprach Herthas Maximilian Mittelstädt doch noch kurz über die Szene kurz vor der Halbzeit, als er die zweite Gelbe und somit die Gelb-Rote Karte erhielt.

Bevor sich der 21 Jahre alte Berliner äußerte, hatten andere schon ihr Urteil gefällt. Als „Naivität“ bezeichnete Hertha-Trainer Pal Dardai das Verhalten seines jungen Spielers, der zweimal wegen Foulspiels verwarnt wurde. Auch Mitspieler Karim Rekik meinte nach dem 1:4 bei Fortuna Düsseldorf, dass der Platzverweis das Spiel gedreht habe. „Er ist ein junger Spieler und muss daraus lernen“, sagte der Niederländer.

Ungeschickt hat er sich allemal verhalten, aber selten hatte ein Unterzahlspiel solche Konsequenzen. Bis zum Platzverweis war die Partie beim Stand von 0:0 ausgeglichen. „In meinen Augen war das auf keinen Fall eine Gelb-Rote Karte. Ich habe meinen Gegenspieler begleitet - natürlich habe ich meinen Arm etwas ausgefahren. Der Schiedsrichter kann das von mir aus als Foul werten. Wenn er dafür aber Gelb gibt, muss er in dem Spiel 25 Gelbe Karten und fünf Rote Karten verteilen“, sagte Mittelstädt nach dem Spiel. Für den Linksverteidiger war es nach einer Gelb-Roten Karte in der Regionalliga Nordost vor einem Jahr schon der zweite Feldverweis.

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