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Vor zehn Jahren noch mit Freiburg in der Bundesliga gegen Bayern München und Thomas Müller (rechts), jetzt in Offenbach in der Regionalliga am Ball: Charles-Elie Laprevotte (links).
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Vor zehn Jahren noch mit Freiburg in der Bundesliga gegen Bayern München und Thomas Müller (rechts), jetzt in Offenbach in der Regionalliga am Ball: Charles-Elie Laprevotte (links).

Offenbacher Kickers

Mit Spaß beim Debütantenball

Trainer Sreto Ristic feiert einen gelungenen Einstand bei den Offenbacher Kickers mit einem 4:1-Sieg gegen Stadtallendorf.

Der Start ins neue Jahr ist Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach gut gelungen. Beim 4:1 (2:1) beim Schlusslicht TSV Eintracht Stadtallendorf glückten gleich mehrere Premieren: Trainer Sreto Ristic, seit dem 30. Dezember als Nachfolger von Angelo Barletta im Amt, feierte seinen ersten Pflichtspielsieg mit dem OFC, der erstmals ein Punktspiel auf Kunstrasen bestritt. Einen perfekten Einstand hatte Winterzugang Charles Elie Laprevotte. Der 28-Jährige gefiel als umsichtiger Sechser – und krönte seine Leistung mit einem traumhaften Volleyschuss aus 18 Metern in den rechten Winkel zum zwischenzeitlichen 1:0 (24.).

„Gegen den Tabellenletzten kannst du eigentlich nur verlieren“, sagte Sreto Ristic: „Von daher bin ich glücklich, dass wir verdient gewonnen haben.“ Viele Dinge, die der 44-Jährige in den ersten sieben Trainingstagen seit Amtsantritt hatte einstudieren lassen, seien aufgegangen. „Aber wir wollen es nicht überbewerten, wir haben noch viel Arbeit vor uns“, relativierte Ristic umgehend: „Wir wollen das Bild vom Spiel, das ich verlange, stetig weiter verbessern.“

Dem neuen OFC-Coach war allerdings auch die große Anspannung seiner Mannschaft nach zwei Niederlagen im alten Jahr nicht entgangen. „Es war nicht ganz einfach“, räumte Serkan Firat ein. „Aber er hat uns mit einer guten Ansprache viel Druck genommen“, lobte der deutlich verbesserte Linksaußen den neuen Coach. Firat hatten auch die gelegentlich eingestreuten lockeren Sprüche des neuen Trainers gefallen. Damit habe Ristic viel von der spürbaren Anspannung im Vorfeld genommen.

Spätestens nach dem 3:1 durch Malte Karbstein (50.) war die Partie am Samstag vorzeitig entschieden. Den Schlusspunkt setzte der starke Ronny Marcos, der in der Schlussminute mit einer scharfen Flanke von links Fabian Schütze zum Eigentor zwang. „Klares Tor von mir“, witzelte der Linksverteidiger, der im 30. Einsatz für den OFC zwar weiter ohne Tor bleibt, aber immerhin die erste direkte Torbeteiligung verbuchen durfte. Trotzdem ging der 27-Jährige schnell zur Tagesordnung über. „Es waren nur drei Punkte – mehr nicht.“

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