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Sorgte auch in Teheran schon für Unruhe: Reza Parastesh.

Kolumne Ballalaika

Ein Messi-Foto zu viel

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Ein Doppelgänger von Lionel Messi sorgt auf dem Roten Platz für chaotische Szenen.

Wer heutzutage einem Film-, Musik- oder Sportstar ähnlich sieht, kann damit viel Geld verdienen. Athanassios Kotsabassidis aus Frankfurt zum Beispiel, kurz Saki genannt, ist seit einigen Jahren das offizielle Double von Cristiano Ronaldo. Der 26-Jährige, der auch noch ziemlich gut mit dem Ball jonglieren kann, wird unter anderem von Firmen für verschiedene Veranstaltungen gebucht. Im Moment ist er für eine Fußballshow im US-TV in New York mit anderen Doubles unterwegs. Sakis Facebook-Seite gefällt 1,9 Millionen Menschen. Eintracht Frankfurt hat zum Beispiel „nur“ 636 000 Follower.

Vielleicht sollte sich Reza Parastesh mal an die Agentur wenden, bei der Saki unter Vertrag steht. Dann hätte er vielleicht am Mittwoch nicht auf die Wache der Moskauer Polizei gemusst. Der iranische Student hat sich ein Barcelona-Trikot übergestreift und ist zum Roten Platz gelaufen. Eine schlechte Idee dieser Tage in Moskau, wenn man Lionel Messi ähnlich sieht. 

Immer mehr Menschen scharten sich plötzlich um den kleinen Mann mit dem Vollbart, es kam zu chaotischen Szenen. Das gefiel der Polizei in Moskau, um es freundlich auszudrücken, so mittel. Laut iranischen Medien wird ihm Erregung öffentlicher Unruhe vorgeworfen. Allerdings haben es sich einige Sicherheitskräfte nicht nehmen lassen, ein Selfie mit dem Messi-Double zu knipsen. Geld wird er dafür nicht bekommen haben.

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