Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Räumt nach sieben Jahren seinen Platz als Aufsichtsratschef bei Werder Bremen: Narco Bode
+
Räumt nach sieben Jahren seinen Platz als Aufsichtsratschef bei Werder Bremen: Narco Bode

Wandel bei Werder Bremen

Marco Bode zieht sich zurück

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
    schließen

Traditionsverein muss nach Abstieg im September neuen Aufsichtsratschef suchen. Manager Frank Baumann soll Vertrag erfüllen und neuen Trainer finden.

Werder Bremens Aufsichtsratschef Marco Bode stellt sich nach sieben Jahren nicht mehr zur Wiederwahl. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Kontrollorgans des Absteigers aus der Fußball-Bundesliga vom Sonntagabend. Der Ex-Nationalspieler, Vize-Weltmeister 2002, erklärte im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau, dass auch seine drei weiteren von den Mitgliedern zu wählenden Aufsichtsratskollegen den Weg für einen Wandel freimachen würden.

Bis zur wegen der Corona-Pandemie auf die ersten Septemberwochen dieses Jahres verschobene Mitgliederversammlung wird Bode im Amt bleiben. „Es geht nicht um einen Rücktritt, sondern darum, Werder Bremen die Chance zur Erneuerung zu geben.“ Die Entscheidung sei ihm „schwergefallen“, sagte der 51-Jährige, dem die vergangenen Wochen zugesetzt haben. „Der Abstieg war für mich ein einschneidendes Ergebnis, auf das ich gern verzichtet hätte“, so der gebürtige Harzer, der als Meisterspieler in Bremen seine Heimat gefunden hat und Werder Bremen Zeit seiner aktiven Profikarriere immer treu geblieben war.

Zuletzt hatte der Druck von außen extrem zugenommen. So hat es auch Bode selbst empfunden. Das habe aber letztlich nicht den Ausschlag für seine Entscheidung gegeben.

Wahrscheinlich wird man in Bremen erst erkennen, welchen Mann man mit Bode verloren hat, wenn er nicht mehr da ist.

Baumann darf bleiben

Ebenfalls entschieden wurde am Sonntagabend in der Aufsichtsratssitzung, dass Sport-Geschäftsführer Frank Baumann weiterhin die sportlichen Geschicke bestimmt. Der einstige Werder-Kapitän, zuletzt vielkritisiert, besitzt noch einen Vertrag für die kommende Saison und wird weiterhin mit der Trainersuche betraut. „Wir sind überzeugt, dass Frank den Job kann“, so Bode. „Wir wollen nicht, dass hier alles über den Haufen geworfen wird.“

Jörg Wontorra kandidiert

Zuletzt hatte sich in Bremen eine Opposition mit dem bekannten TV-Moderator Jörg Wontorra gebildet, die fundamentale Kritik an der Klubführung übte. Der Rücktritt des zu wählenden Teils des Aufsichtsrates sei, so Bode, „nun auch eine Verpflichtung an diejenigen, die sich an uns abgearbeitet haben, jetzt mit Sachthemen zu überzeugen.“ Wontorra (72) hat seiner Bewerbung für den Aufsichtsrat bereits vor Monaten angekündigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare