3:1-Sieg gegen Leicester

Manchester City zeigt Stärke im Topspiel

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Das von Pep Guardiola trainierte Manchester City gewinnt in der Premier League das Spitzenspiel gegen Leicester mit 3:1. Derweil holt Everton Carlo Ancelotti als Trainer.

Manchester City unterstrich am Samstagabend, dass es das einzige Team ist, das den FC Liverpool eventuell doch noch die Meisterschaft streitig machen könnte. Das Team von Pep Guardiola setzte sich im Spitzenspiel der Premier League souverän und völlig verdient mit 3:1 gegen Leicester City durch. Die Foxes sind zwar mit 39 Punkten weiterhin Zweiter, aber der Meister und Pokalsieger liegt nur einen Zähler dahinter. Auf den Spitzenreiter aus Liverpool sind es aber immer noch satte elf Zähler Rückstand – und die Reds haben ein Spiel weniger absolviert.

„Wir haben ein sehr, sehr hohes Level gespielt“, befand Guardiola. Die Spieler hätten das getan, was das Schwerste im Fußball ist: einfach spielen. Ein, zwei Ballberührungen, den Ball passen und „mit der Qualität der Spieler kommt der Rest von alleine“. Jamie Vardy (22.) hatte die Gäste in Führung gebracht, Riyad Mahrez (30.), Ilkay Gündogan per Foulelfmeter (43.) und Gabriel Jesus (69.) mit seinem ersten Treffer in einem Heimspiel seit fast einem Jahr brachten aber die Citizens mit ihren Treffern auf die Siegerstraße. Überragender Akteur war aber einmal mehr Kevin de Bruyne. „Er hat uns das Spiel gewonnen“, sagte Guardiola über seinen belgischen Spielmacher. Leicesters Teammanager Brendan Rodgers sah in der Niederlage „eine gute Lektion für uns“ vor dem Topspiel am Boxing Day, dem zweiten Weihnachtsfeiertag zu Hause gegen den FC Liverpool (21 Uhr).

Das zweite vermeintliche Topspiel des 18. Spieltags zwischen dem FC Everton und dem FC Arsenal endete dagegen torlos. Der müde 0:0-Kick wurde kurioserweise von zwei Interimstrainern geleitet, während die neu verpflichteten Teammanager bereits auf der Tribüne saßen und die Partie verfolgten. Auf der einen Seite Mikel Arteta, den Arsenal am Freitag als neuen Chefcoach vorstellte. Auf der anderen Seite gaben die Toffees am Samstag nach der Partie die Anstellung von Carlo Ancelotti bekannt. Der ehemalige Bayern-Trainer, der erst vor elf Tagen beim SSC Neapel entlassen wurde, erhält einen Vertrag bis 2024. „Es gibt eine klare Vision der Besitzer und der Führung, Erfolge und Titel zu holen. Es reizt mich, dabei zu helfen, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen“, so Ancelotti. 

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