Uefa

„Man City lacht sich tot“

Christian Heidel kritisiert Uefa nach Cas-Urteil.

Der frühere Bundesliga-Manager Christian Heidel hat die Uefa nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs und der Aufhebung der Europapokal-Sperre von Manchester City kritisiert. „Es hat mich aus einem Grund überrascht. Die Cas-Richter stellten ja fest, dass viele der mutmaßlichen Verstöße von City verjährt seien. Es gab also Verstöße, aber offenbar unzureichende Beweise und Verjährungen. Es ist mir schleierhaft, warum die Uefa das zuvor nicht selbst bemerkt hat“, sagte der 57-Jährige in einem Interview des „Kölner Stadt-Anzeigers“. „Am Ende zeigt dies, wie machtlos die Uefa bei solchen Fällen ist. Manchester City lacht sich jetzt über die Zehn-Millionen-Strafe sicher tot.“

Grundsätzlich seien die Regeln zum Financial Fairplay „vom Ansatz her richtig“, sagte Heidel. „Nur die Uefa kontrolliert es offenbar unzureichend.“ Der Verband habe „wirklich ein schwaches Bild abgegeben“.

Der Cas hatte am Montag eine durch die Uefa ausgesprochene Europapokal-Sperre von zwei Jahren aufgehoben. (dpa)

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