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Knaller zum Abschluss: Jean-Paul Boetius erzielt das Mainzer 4:0 gegen Hertha BSC.
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Knaller zum Abschluss: Jean-Paul Boetius erzielt das Mainzer 4:0 gegen Hertha BSC.

4:0-Sieg gegen Hertha BSC

Mainzer Dampfwalze

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Die Nullfünfer lassen Hertha BSC nicht den Hauch einer Chance. Mit dem überzeugenden Heimsieg beißen die Mainzer sich oben fest in der Tabelle.

Mainz 05 setzt sich weiter in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga fest. Die starken Rheinhessen besiegten am Dienstagabend eine wirre Berliner Hertha völlig gerechtfertigt 4:0 (2:0) und bezauberten dabei die Corona-bedingt zugelassenen 10 000 Zuschauenden. Am Samstag gastieren die Nullfünfer bei Eintracht Frankfurt. Wenn beide Mannschaften ihre derzeitige Form konservieren können, dürfte das eine sehenswerte Angelegenheit werden.

Die Mainzer, zum dritten Mal in Folge nach dem 3:0 gegen den VfL Wolfsburg du dem 1:2 bei Bayern München mit exakt derselben Startelf aufgelaufen, lieferten eine Gesamtperformance ab. Da war eine Mannschaft unterwegs, in der jeder wusste, was er zu tun hat, in der sie sich manchmal zu viert auf einen Gegner stürzten (was vor allem der Ex-Mainzer Suat Serdar mehrfach zu spüren bekam) und die armen Herthaner oft gar nicht wussten, wie ihnen geschah.

Die reife Mainzer Leistung wurde zeitig bestätigt durch das sehenswerte Tor zum 1:0 in der 19. Minute. Einem Einwurf auf der linken Seite folgte ein Flügelwechsel nach rechts, dann wieder ein Flügelwechsel nach links, wo Verteidiger Moussa Niakathé den Mittelfeldspieler Aaron Martin überlief, Niakathés Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Silvan Widmer zurück in die Mitte, wo der trotz seiner geringen Körpergröße nicht nur in diese Szene kopfballstarke Südkoreaner Jae-sung Lee zur Stelle war.

Ohnehin zeigten die Nullfünfer sehr ordentlichen Ballbesitzfußball. Die Fortentwicklung unter Trainer Bo Svensson war weithin sichtbar. Dass es mit einer 2:0-Führung in die Kabine ging, war Ausdruck der Überlegenheit und des gut koordinierten Pressingverhaltens. Alexander Hack wurde so vier Minuten vor der Pause Nutznießer einer von den Berlinern zu schwach geklärten Ecke. Der Mainzer Abwehrspieler zog ab, der abgefälschte Ball klatschte vom rechten Innenpfosten ins Tor. Glücklich und doch verdient.

Zur zweiten Halbzeit durfte dann Kevin-Prince Boateng die Berliner von Beginn an unterstützen. Das hatte zunächst zur Folge, dass Mainz schon nach 49 Minuten 3:0 führte. Einen Klasseangriff, dessen Kombinationen die Gäste überforderten, schloss Widmer nach Flanke von Aaron Martin per Kopf ab. Ansonsten fiel Boateng nur durch Zu-Spät-Kommen in den Zweikämpfen auf.

Die Berliner hatten nach einer knappen Stunde noch Glück, dass ein schweres Foul von Niklas Stark an Karim Onisiwo nicht mit Elfmeter, sondern nur mit Freistoß geahndet wurde. Dabei erfolgte die Attacke knapp auf der Strafraumlinie. Es tat nichts groß zur Sache. Die Hertha war da von der Dampfwalze aus Mainz schon längst plattgemacht worden. Jean-Paul Boetius, gerade eingewechselt, machte den Deckel in der 80. Minute mit dem 4:0 zu.

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