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Die Wolfsburger Jakub Blaszczykowski (l), Marcel Tisserand (2.v.r) und Josuha Guilavogui (r) nehmen den Mainzer Yoshinori Muto in die Zange.
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Die Wolfsburger Jakub Blaszczykowski (l), Marcel Tisserand (2.v.r) und Josuha Guilavogui (r) nehmen den Mainzer Yoshinori Muto in die Zange.

Bundesliga

Mainz holt einen Punkt in Wolfsburg

Martin Schmidt kommt mit dem VfL Wolfsburg gegen seinen Ex-Klub FSV Mainz 05 nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Martin Schmidt hat gegen seinen Ex-Verein den ersten Sieg als Trainer des VfL Wolfsburg verpasst. Der neue Coach des niedersächsischen Fußball-Bundesligisten erlebte ein 1:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05.

Der 50 Jahre alte Nachfolger von Andries Jonker bleibt damit nach drei Partien ungeschlagen, aber auch ohne Sieg. Die Wolfsburger kamen vor 24 352 Zuschauern dank des Tores von Josuha Guilavogui (55.) zu einem Zähler. Für Mainz traf Yoshinori Muto (74.) zum Ausgleich und sorgte für den ersten Auswärtspunkt der Saison.

Schmidt sah, wie sein vor zwei Wochen übernommenes Team weiterhin große Probleme offenbarte. Der VfL zeigte - wie der Gast - eine Partie auf schwachem Bundesliga-Niveau. Gegen Schmidts ehemalige Mannschaft konnten sich die Wolfsburger in der Offensive viel zu selten durchsetzen. Ärgern musste der Coach sich zudem über die Gelb-Rote Karte für Paul-Georges Ntep in der Nachspielzeit.

Der Trainer war offensichtlich nicht zufrieden mit der Leistung. Er sprang öfter auf, lief gestikulierend durch die Coaching-Zone. Doch die Zeichen des Coaches konnten seinen Spieler nicht deuten oder nur unzureichend umsetzen.

Der an der Seitenlinie ebenfalls aktive Schmidt-Nachfolger Sandro Schwarz erlebte seine Mannschaft zumindest in der ersten Halbzeit etwas besser, ehe sie nach dem Wechsel abbaute. Bei der besten Mainzer Chance vor dem späten Ausgleich rettete VfL-Tormann Koen Casteels gegen Muto (25.), der nach feinem Pass von Fabian Frei allein vor dem Tor auftauchte.

Der ehemalige Mainzer Yunus Mali zeigte gegen seine ehemaligen Kollegen wie die meisten Wolfsburger eine enttäuschende Vorstellung. Als linker Mittelfeldspieler agierte der türkische Nationalspieler ohne Durchsetzungskraft und sorgte nur bei einem technischen schwierigen Schuss bei Wolfsburgs einziger Chance der ersten Halbzeit (39.) für etwas Gefahr.

Das mangelnde Durchsetzungsvermögen galt allerdings für das gesamte VfL-Mittellfeld, in dem Jakub Blaszczykowski für den erkranktem Maximilian Arnold spielte. Daniel Didavi auf der Zehner-Position konnte das Spiel nicht gestalten und ging unter.

Dafür zirkelte Didavi zehn Minuten nach der Pause immerhin eine Ecke so in den Strafraum, dass Guilavogui den Ball per Kopf ins Netz befördern konnte. Die bis dahin sichere Mainzer Abwehr war unaufmerksam und wurde sofort bestraft.

Die VfL-Defensive, von Schmidt von einer Dreier- auf Viererkette umgestellt, wirkte lange einigermaßen sicher. Doch gegen die mäßig gefährlichen Mainzer sah die Abwehr schlecht aus, als Muto eine Flanke von Levin Öztunali zum Ausgleich einköpfte. Es war der erste Mainzer Auswärtstreffer der Saison. (dpa)

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