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Florian Müller kehrt gegen Gladbach ins Tor zurück.

Bundesliga am Sonntag

Mainz in Gladbach mit neuem Torhüter

Mit einem Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 kann sich Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga-Tabelle wieder vor Rekordmeister FC Bayern München platzieren.

Mit einem Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 kann sich Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga-Tabelle wieder vor Rekordmeister FC Bayern München platzieren.

Die seit drei Spielen unbesiegten Gladbacher können zudem wieder bis auf drei Punkte an Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund heranrücken. „Ich bin froh, dass wir so gut gestartet sind, und natürlich wollen wir die Euphorie von außen so lange wie möglich weitertragen, sie kann uns im Spiel vielleicht auch helfen“, sagte Gladbach-Trainer Dieter Hecking vor der abschließenden Begegnung des achten Spieltages auf dem Bökelberg.

Trotz des guten Saisonauftakts seines Teams gibt sich Hecking bescheiden. „Wir sollten weiterhin aus einer demütigen Rolle agieren und jeden Gegner respektieren und sehr ernstnehmen“, meinte der Coach. Hecking appellierte an die eigenen Anhänger: Es helfe, „wenn die Leute am Sonntag nicht die Erwartungshaltung haben, dass wir die Mainzer mal eben so aus dem Stadion schießen.“

In Gladbach treffen die Mainzer im ersten Spiel nach der Länderspielpause genau wie davor auch auf einen Bayern-Bezwinger. Gegen Hertha BSC (2:0 gegen die Münchner) gab es ein 0:0. Auch in Gladbach (3:0 bei den Bayern) wollen die Mainzer nun punkten, auch wenn die Rheinhessen zuletzt viermal ohne eigenen Torerfolg und ohne Sieg geblieben sind. „In erster Linie geht es für uns darum, weiter strukturiert Fußball zu spielen und aktiv gegen den Ball zu arbeiten. Dann ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis wir in der einen oder anderen Situation wieder mehr Glück haben“, sagte Trainer Sandro Schwarz.

Ins Tor zurückkehren soll bei den Gästen in jedem Fall Florian Müller, der gegen Berlin hatte passen müssen und auch sein Länderspiel-Debüt bei der deutschen U21 absagte. Spannend wird bei Gladbach sein, ob Kapitän Lars Stindl in die Anfangsformation rückt: „Wenn man fünfeinhalb Monate nicht voll im Saft gestanden ist, ist es ganz normal, dass man noch nicht bei 100 Prozent sein kann“, sagte Hecking dazu.

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