Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

B-Note eins: Der Mainzer Robin Zentner mit Niklas Tauer gegen den starken Dortmunder Jude Bellingham (links).
+
B-Note eins: Der Mainzer Robin Zentner mit Niklas Tauer gegen den starken Dortmunder Jude Bellingham (links).

Mittelmäßige Zwischenbilanz

Mainz 05: Von allem zu wenig

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
    schließen

Der FSV Mainz 05 gibt bei der 1:3-Niederlage in Dortmund auf mehreren Ebenen kein gutes Bild ab

Super Saisonstart, maue Fortführung, mittelmäßige Zwischenbilanz: Mainz 05 steckt im ersten Zwischentief, seit Bo Svensson vor zehneinhalb Monaten als Trainer übernommen hat. Nach unsteten Leistungen gegen Freiburg (0:0), in Leverkusen (0:1) und gegen Union Berlin (1:2) reichte das Dargebotene auch beim 1:3 in Dortmund nicht. Vorne nicht, wo in den letzten vier Spielen nur zwei Tore zustande gekommen sind, und hinten nicht, wo der vormalige Defensivprimus nicht mehr so stabil steht wie noch vor einem Monat.

„Zu passiv, zu ängstlich“, fasst Torwart Robin Zentner die ganz schwache erste Halbzeit vor 64 000 Zuschauern zusammen und mutmaßte, die Kulisse könnte seine Vorderleute beeindruckt haben. Ähnlich sah es Abwehrchef Stefan Bell, der beim frühen Dortmunder 1:0 durch Marco Reus ebenso wenig gut aussah wie Anton Stach bei dessen Mainzer Startelfdebüt.

Nach dem Wechsel machten die Nullfünfer zwar vieles besser, aber nicht gut genug. „Wir bringen nicht über 90 Minuten das auf den Platz, was wir brauchen, um erfolgreich in der Bundesliga zu spielen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch“, ärgerte sich Svensson hinterher.

Noch mehr hatte sich der Chefcoach kurz nach dem Wechsel echauffiert, als Schiedsrichter Daniel Schlager sich nach einem Besuch der Review Zone vorm Bildschirm überzeugen ließ, dass das Handspiel von Silvan Widmer im Zweikampf mit dem zweifachen Torschützen Erling Haaland sanktionswürdig war. Es gab Strafstoß, dem das hochverdiente 2:0 für die klar besseren Gastgeber folgte. Svensson klatschte höhnisch Beifall und wurde dafür verwarnt. Gut, dass der Däne die Gelbe Karte hinterher nicht in Frage stellte („Das Applaudieren war nicht korrekt von mir“), schlecht, dass er sich überhaupt dazu hatte hinreißen lassen. So gab Mainz 05 an diesem Nachmittag insgesamt kein gutes Bild ab, auch wenn Jonathan Burkardt kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer gelang, den der allmächtige Haaland postwendend mit dem 3:1-Endstand beantwortete.

Augsburg als Aufbaugegner

In Dortmund kann eine Mannschaft wie Mainz 05 natürlich Spiele verlieren, insgesamt reicht die Performance der vergangenen Wochen aber nicht, um gehobenen Ansprüchen gerecht zu werden. Beim BVB waren die Nullfünfer zu selten am Ball, spielten zu ungenau ab, waren oft zu weit weg von Gegenspielern und verloren viel zu viele Zweikämpfe. Vor allem letztere Statistik ist nicht das, was Mainz 05 als Mainz-05-typischen Fußball präsentieren will. Schon am Freitagabend gegen den FC Augsburg besteht eine realistische Chance, aus dem kleinen Loch zu krabbeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare