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Mainz 05 geht beim VfL Wolfsburg unter

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Von: Jan Christian Müller

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Dreifacher Torschütze für den VfL Wolfbsurg: Max Kruse.
Dreifacher Torschütze für den VfL Wolfbsurg: Max Kruse. © dpa

Nach Platzverweis gegen Niklas Tauer völlig chancenlos. Max Kruse trifft dreimal, Jonas Wind zweimal gegen desolate Gäste.

Es war schnell gelaufen für ein desolates Mainz 05 beim Freitagspiel der Fußball-Bundesliga beim nunmehr fast geretteten VfL Wolfsburg. 0:3 nach einer guten halben Stunde, 0:5 zur Pause, und am Ende noch immer dieses erniedrigende Ergebnis aus Sicht der Mannschaft von Bo Svensson.

Schon nach acht Minuten befanden sich die Gäste wieder im gewohnten müden Auswärtstrott. Da führte der VfL Wolfsburg durch ein Tor von Jonas Wind bereits 1:0. Die Nullfünfer waren zuvor sanft entschlafen und hatten dem Ex-Mainzer Ridle Baku Zeit und Raum geschenkt, um ungestört flanken zu können. Bald darauf rettete VfL-Keeper Koen Casteels mit dem Fuß gegen den durchgebrochenen Jonathan Burkardt, und dann war es gelaufen für die Rheinhessen: Niklas Tauer hatte Lukas Nmecha im Strafraum am Trikot gezogen, es gab Elfmeter und nach Videobeweis auch noch Rot für den jungen Tauer. Max Kruse verwandelte den Strafstoß (24.) und traf in der 35. Minute, wiederum nach Prachtvorarbeit von Baku, zum 3:0.

Es hätte da schon 5:0 stehen können, zweimal rettete 05-Keeper Robin Zentner in höchster Not für sein komplett überfordertes Team. Beim 4:0 (42.) durch Winds zweiten und beim 5:0 (45.) durch Kruses dritten Treffer war er wiederum völlig schuld- und machtlos.

Zur Pause wechselte Svensson viermal (!) aus. Er hätte auch alle neun verbliebenen Feldspieler vom Platz holen können, aber das war ja nicht erlaubt. Die Wolfsburger ließen es erwartungsgemäß ruhig weitergehen. Es passierte nicht mehr viel, Wolfsburg wollte nicht mehr, Mainz konnte nicht mehr.

Hinterher sagte Verteidiger Stefan Bell, die Vorstellung vor der Pause sei „peinlich“ gewesen. Svensson fand sie „eine Frechheit“ und kündigte vermehrten Gesprächsbedarf an.

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