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Mainz 05 gegen Hoffenheim: Der Gute-Laune-Bo

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Von: Jan Christian Müller

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Der Mainzer Trainer Bo Svensson.
Der Mainzer Trainer Bo Svensson. © Daniel Karmann/dpa

Mainz 05 geht dank der Pause gut erholt ins Spiel gegen die TSG Hoffenheim.

Zum Ende des alten Jahres sah Bo Svensson manchmal aus wie einer, der die Pause herbeisehnte. Der Eindruck blieb auch im neuen Jahr vergleichbar. Und so spielte seine Mannschaft, der FSV Mainz 05, auch Fußball: Ihr war die Puste ausgegangen. Kein Wunder, nach diesem Jahr der ständigen Überperformance.

Aber jetzt hat es schon wieder eine schöne Pause gegeben, kaum kürzer als die zum Jahreswechsel, und siehe da: Svensson ist jetzt viel besser gelaunt, er hat sein hintergründiges Lächeln wiedergefunden, wenn er bei der Pressekonferenz Fragen besonders klug findet - oder besonders doof. Er antwortet intelligent und pfiffig, und wenn seiner Mannschaft am Samstagnachmittag vor erlaubten fast 7000 Zuschauenden gegen die TSG Hoffenheim ähnlich unverkrampft zu Werke gehen sollte, könnte es tatsächlich was werden.

Die zuvor lädierten Spieler haben sich allesamt gesund zurückgemeldet. Mittelfeldspieler Dominik Kohr vor allem nach seiner langwierigen Oberschenkelblessur, aber auch Stürmer Adam Szalai nach dessen Kopf-Operation.

Der Neue kann was

Und dann ist da ja noch Delano Burgzorg, der Neue aus den Niederlanden, der nicht gleich von Beginn an auflaufen wird, aber laut seines Trainers schon gezeigt hat, dass er Sachen kann, die sonst keiner kann im Mainzer Kader. Sich spielerisch und mit Tempo über außen im Dribbling durchsetzen vor allem. Burgzorg könnte der Mainzer Kämpfertruppe also etwas Spielerisches hinzufügen. Aber sicher noch nicht gleich gegen die ballkünstlerisch höher veranlagten Hoffenheimer, die beim 0:2 im Hinspiel gegen Mainz den Saisontiefpunkt erlebten und seitdem vorwiegend Erstaunliches leisteten.

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