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Will wieder mehr Galligkeit sehen: Mainz-Trainer Bo Svensson.
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Will wieder mehr Galligkeit sehen: Mainz-Trainer Bo Svensson.

FSV Mainz 05

Mahnende Worte

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
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Der Mainzer Trainer Svensson erinnert vor dem Spiel gegen Wolfsburg an alte Tugenden.

Florian Kohfeldt, der neue Trainer des VfL Wolfsburg, ist ungemein angetan von der Entwicklung beim FSV Mainz 05. Was der Kollege Bo Svensson bewerkstelligt hat, den vor einem Jahr auf der Intensivstation liegenden Patienten wiederzubeleben und frei jeglicher Abstiegssorgen durch diese Saison zu führen, nötigt ihm höchsten Respekt ab. Und ein bisschen, erzählt Kohfeldt, erinnert ihn die Entwicklung an seine Anfangszeit bei Werder Bremen. Erst die Rettungsmission, dann an einem Europapokalplatz kratzen.

Gleichwohl haben die Nullfünfer nun vor dem direkten Aufeinandertreffen am Samstag (15.30 Uhr) in der Mainzer Arena eine Mini-Delle zu verkraften. Die jüngsten Spiele gegen den 1.FC Köln (1:1) und beim VfB Stuttgart (1:2) liefen nicht so wie sich Svensson das wünschte. Einmal erkannte der Däne Mängel in „mentaler Bereitschaft“, danach hätten nicht „alle die gleiche Idee verfolgt“. Um das abzustellen, sei die Trainingswoche genau richtig gewesen. „Ich habe die Jungs wieder erinnert, was unser Spiel ausmacht.“

Ohne eine große Bereitschaft in allen relevanten Bereichen, so viel ist klar, wird es nichts gegen den Champions-League-Teilnehmer, der zu den körperlich stärksten Teams der Liga zählt. Gerade daher fällt das längerfristige Fehlen von Dominik Kohr (Muskelsehnenverletzung) auch ins Gewicht, der von Eintracht Frankfurt geliehene Mittelfeldkämpfer ist für den Coach genau wie Stefan Bell oder Moussa Niakhaté „ein absoluter Leistungsträger“. Vertreter wird erneut der nur 1,74 Meter große Leandro Barreiro sein. Während Svensson für den gebürtigen Luxemburger in der Pressekonferenz viele lobende Worte fand, regte sich der 42-Jährige über ein Thema ziemlich auf: das aus seiner Sicht gerade wieder in Mode gekommene Bashing auf den Profifußball. „Wir sind bei 95 Prozent Impfquote, die Gesellschaft bei 69 Prozent. Wenn das kein Vorbild ist, weiß ich auch nicht mehr.“ Jede Form von Schelte auf die Bundesliga sei daher „nicht angebracht“.

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