Vor den Duellen gegen SGE und PSG

Schicksalswoche für Lucien Favre: Die Rote Linie ist für die BVB-Bosse klar definiert

Schicksalswoche für Lucien Favre. Freitag spielt der BVB gegen Eintracht Frankfurt. Noch ist der Job in Dortmund nicht in Gefahr - doch das kann sich schnell ändern.

  • Der BVB steht vor zwei richtungsweisenden Partien gegen Eintracht Frankfurt und Paris Saint-Germain. 
  • PSG und SGE schießen aktuell Tore am Fließband - Borussia Dortmund hat Probleme in der Defensive. 
  • Zudem kommt es zum brisanten Wiedersehen mit Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel (46). 

Update vom Donnerstag (13. Februar), 9.30 Uhr: Dortmund - Wie der "kicker" in der Ausgabe heute (13. Februar) berichtet, ist die Partie gegen Eintracht Frankfurt für BVB-Trainer Lucien Favre kein Endspiel. Er dürfte auch im Falle einer Niederlage weitermachen. 

BVB: Eintracht Frankfurt ist für Lucien Favre kein Endspiel 

Doch für die BVB-Bosse gibt es angeblich eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf. Sollte die Qualifikation zur Champions League in Gefahr geraten, dürfte es für Lucien Favre eng werden. Aktuell steht der BVB mit 39 Punkten auf dem dritten Platz. 

Dahinter lauern Borussia Mönchengladbach mit ebenfalls 39 Zählern und Bayer Leverkusen mit 37 Punkten. Bis Mai kann es noch ein enges Rennen werden. 

BVB: Eintracht Frankfurt hat zuletzt in Dortmund nicht viel geholt

Am Freitag kommt mit Eintracht Frankfurt ein Gegner, der in den letzten Jahren allerdings nicht viel in Dortmund geholt hat. Die letzte BVB-Niederlage im Westfalenstadion gegen die SGE gab es 2010.

BVB: Schicksalswoche gegen Frankfurt und Paris

Erstmeldung vom 12. Februar 2020: Dortmund - Für Lucien Favre (62) und Borussia Dortmund sind es richtungsweisende Spiele. Am Freitag (14. Februar) kommt die wiedererstarkte SG Eintracht Frankfurt. Am Dienstag (18. Februar) kommt es zum Wiedersehen mit Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain

BVB: Schicksalsspiele gegen Eintracht Frankfurt und Paris Saint-Germain mit Thomas Tuchel 

Das Pokalaus gegen den SV Werder Bremen (2:3) und die Niederlage in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen (3:4) haben beim BVB die im Kalenderjahr 2019 entstandenen Wunden wieder aufgerissen. Der bombastische Start in die Rückrunde von drei Siegen mit der Show von Erling Haaland (19) und insgesamt 15 Toren ist vergessen

Der BVB und Lucien Favre: Das ist keine "Echte Liebe"*, wie RUHR24.de* berichtet. Doch wie lange geht diese Zweckbeziehung noch weiter? Am Freitag ist Eintracht Frankfurt zu Gast. Die Hessen sind seit fünf Spielen ungeschlagen (vier Siege, ein Remis). Zudem kommt eine gute Torbilanz von 13 Toren und nur drei Gegentoren. 

BVB gegen Eintracht Frankfurt: SGE-Offensive bereitet Lucien Favre Probleme 

Im DFB-Pokalspiel besiegte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter (50) das Topteam von RB Leipzig mit 3:1. Eintracht Frankfurt ist eine Mannschaft, die auch am Freitag gegen Borussia Dortmund voll auf Sieg spielen wird. Positiv für den BVB - seit 2010 hat die SGE nichts mehr im Westfalenstadion geholt. 

Filip Kostic ist aktuell in Topform

Die Gefahren sind dennoch offensichtlich. Filip Kostic (27) ist in Topform und war an zehn der letzten 13 Toren der SGE direkt beteiligt. Zudem wird mit einer Rückkehr des Stürmers Bas Dost (30) gerechnet. Auf die Chaos-Abwehr beim BVB kommt Schwerstarbeit zu. 

BVB gegen Paris Saint-Germain: Rückkehr von Thomas Tuchel sorgt für Brisanz 

Am Dienstag (18. Februar) folgt dann das brisante Duell mit Paris Saint-Germain und Thomas Tuchel. Wie die Sport Bild in ihrer aktuellen Printausgabe (12. Februar) berichtet, hat es seit zweieinhalb Jahren keinen Kontakt mehr zwischen den BVB-Bossen und dem Ex-Trainer gegeben.

"Wir haben seit der Trennung im Sommer 2017 keinen Kontakt mehr gehabt", äußert sich Sportdirektor Michael Zorc gegenüber der Sport Bild. Die brisante Trennung im Sommer 2017 bringt zusätzlich Zündstoff in das Duell BVB gegen Paris Saint-Germain

BVB: Wie will Lucien Favre die Defensive gegen Paris Saint-Germain in den Griff bekommen? 

Lucien Favre und Borussia Dortmund gehen als Außenseiter in das Duell mit den Franzosen. BVB-Fans dürften bei den aktuellen Defensivleistungen und der formidabel besetzten PSG-Offensive rund um Neymar (27) und Kylian Mbappé (21) schon jetzt ins Schwitzen kommen

Fliegt der BVB in den Spielen am 18. Februar und 11. März raus, dürfte das die Trainer-Krise weiter verschärfen. Paris-Saint Germain ist seit dem 1. November 2019 ungeschlagen. Im Kalenderjahr 2020 gab es in insgesamt elf Pflichtspielen 38 Tore (Stand 12. Februar). Wie viele kommen gegen den BVB dazu?

Für den Fall, dass es mit Lucien Favre übrigens nicht weiter geht, soll es schon Pläne geben. Angeblich hat BVB-Berater Matthias Sammer (52) mit Erik ten Hag (50) oder Ex-Bayern-Star Mark van Bommel (42) als Nachfolger für Lucien Favre auf dem Zettel 

Lucien Favre beim BVB: Februar erneut der Schicksalsmonat der Saison? 

Das größte Problem für den BVB dürfte die Variabilität der Pariser Offensive sein. Neben Neymar und Kylian Mbappé wirbeln auch noch Spieler wie Angel Di María (31), Pablo Sarabia García (27) und Mauro Icardi (26). Nach dem Freitagsspiel gegen die SGE dürfte das erneut Schwerstarbeit für die BVB-Defensive bedeuten. 

Die Nerven bei Borussia Dortmund, den Bossen Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc liegen blank. Wie im Februar 2019 droht der BVB auch im Jahr 2020 die sportlichen Ziele zu verspielen. Hinzu kommt, dass Julian Brandt (23) und Marco Reus (31) definitiv ausfallen* werden. 

Der BVB ist immer in der Lage, viele Tore zu erzielen. Aber gerade gegen Eintracht Frankfurt und Paris Saint-Germain wird es auf die Leistungen von Mats Hummel (31), Manuel Akanji (24) und Co. ankommen. 

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Rubriklistenbild: © Bernd Thissen / Martin Rickett / dpa / Fotomontage: RUHR24

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