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Lieblingsreise für Darmstadt 98 nach St. Pauli

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Von: Jakob Böllhoff

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Auf nach Hamburg: Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht.
Auf nach Hamburg: Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht. © dpa

Zehn der vergangenen 13 Aufeinandertreffen mit den Kiezkickern endeten mit einem Sieg für die Mannschaft vom Böllenfalltor.

Schlechte Nachricht für den SV Darmstadt 98: Man ist Tabellenführer. Das bedeutet für den Fußball-Zweitligisten, dass er sein nächstes Spiel vermutlich nicht gewinnen wird. Gesetz der Serie: In den vergangenen neun Spielen als Spitzenreiter gelang den Lilien kein Sieg. Zuletzt am vergangenen Wochenende, als die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht 1:1 gegen Holstein Kiel spielte. Verfolger Hamburger SV tat den Lilien nicht den Gefallen, sie von ihren tabellarischen Qualen zu erlösen, weil, der Hamburger SV ist halt der Hamburger SV. So müssen die Südhessen einen neuen Anlauf als Gipfelinhaber starten, gegen den nächsten Gegner.

Und damit zur guten Nachricht für den SV Darmstadt 98: Der Gegner heißt FC St. Pauli. Das bedeutet für die Darmstädter, dass sie das nächste Spiel vermutlich gewinnen werden. Zehn der vergangenen 13 Aufeinandertreffen mit den Kiezkickern endeten mit einem Sieg für die Mannschaft vom Böllenfalltor, den SV Darmstadt.

Es kommt also zum Kampf der Serien, wenn die Darmstädter am Samstagabend (20.30 Uhr/Sport 1) unters Flutlicht des Hamburger Millerntors treten. Wobei den Trainer weder die eine Serie noch die andere sonderlich interessiert. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gab Lieberknecht lieber andere Statistiken zum Besten, natürlich solche, die den Gegner besonders stark aussehen lassen. „St. Pauli läuft nach Heidenheim die zweitmeisten Kilometer der Liga“, wusste er. Und: „Sie sind die Mannschaft mit den meisten Torabschlüssen nach Paderborn, gleichzeitig lassen sie die wenigsten Abschlüsse zu.“

Zahlen, bei denen man kaum glauben mag, dass St. Pauli große Probleme hat. In der Tabelle hält das ambitionierte Team von Trainer Timo Schulz konstant Anschluss zur Abstiegszone. Das haben sich die Hamburger ganz anders vorgestellt, nachdem sie in der Vor-Saison nur knapp am Aufstieg gescheitert waren. Doch so ist diese Liga, nichts ist sicher vor ihr. Schon gar keine Serie. böl

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