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Die Herren Nationalkicker sollten vielleicht doch lieber mit Lufthansa fliegen.
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Die Herren Nationalkicker sollten vielleicht doch lieber mit Lufthansa fliegen.

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Lieber mit Lufthansa

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Nach der aktuellen Panne der litauischen KlasJet sollte der DFB zusätzliche Mühe investieren, um die Partnerschaft mit der deutschen Airline wiederzubeleben.

Irgendwie geht beim Deutschen Fußball-Bund selbst dann noch was schief, wenn endlich mal wieder alles perfekt zu laufen schien. 2:0 gegen Liechtenstein, 6:0 gegen Armenien, 4:0 gegen Island. Nach anfänglichem tuckern schnurrte der von Hansi Flick angetriebene Motor komplikationslos.

Auf der Tribüne des zugigen Stadions in Reykjavik saßen zufriedene Funktionäre, die mal ein paar Stunden vom Zoff im Verband abgelenkt waren. Hinterher bekam Stürmer Serge Gnabry in der Pressekonferenz sogar Beifall gespendet. Im Fernsehen und auf dem Weg in die Kabinen sah man einen lächelnden Bundestrainer und freudig erregte deutsche Fußballspieler, denen freundliche Fragen gestellt wurden.

Und mit Blick auf die kommenden beiden Länderspiele im Oktober gegen Rumänien in Hamburg und drei Tage später in Skopje gegen Nordmazedonien frohlockte Hansi Flick, dass seine Nationalspieler schon am Dienstag wieder ihren Vereinen zu Verfügung stehen würden.

Vorausgesetzt, der Flieger geht nicht wieder kaputt.

So etwas kann natürlich passieren, wenngleich die Wahrscheinlichkeit eines technischen Defekts steigt, wenn die Airline betagtere Flieger nutzt, die fast 30 Jahre auf dem Buckel haben und nicht, wie die Lufthansa, hochmodernes Fluggerät, das weniger als 20 Jahre alt ist, oft noch viel jünger.

Nach dem neuerlichen Imageschaden, den sich der ohnehin wenig ruhmreich beleumundete Verband mit dem zu Recht vielkritisierten Ranwanzen in diesem Sommer an Qatar Airways angetan hat und der aktuellen Panne der litauischen KlasJet sollte zusätzliche Mühe investiert werden, um die Partnerschaft mit der Lufthansa wiederzubeleben.

Am Rande des Wahnsinns

Dabei ist nicht nur der DFB gefragt, sondern auch die Airline, die sich gerade von der Corona-Krise erholt. Denn natürlich ist es von Bedeutung, dass der nationale Carrier den hochgezüchteten Nationalspielern gute Beförderungsbedingungen verschafft. Zumal die Zeit nach Länderspielverpflichtungen bis zum nächsten Punktspiel oft derart kurz ist, dass Bundesligatrainer an den Rand des Wahnsinns getrieben werden. Etwa diese Woche die Herren Nagelsmann und Marsch in München und Leipzig, die am Samstag aufeinandertreffen. Eine seriöse Vorbereitung auf so ein Spitzenspiel ist nicht gegeben, wenn viele der besten Akteure erst am Donnerstagabend übernächtigt in München eintreffen und am Freitag schon wieder ins Flugzeug nach Leipzig steigen müssen. Das dann hoffentlich pünktlich dort landet.

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