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Leverkusens Torschütze Kai Havertz (M) feiert sein „Hoppel-Tor“ gegen Hertha mit seinen Teamkollegen.

Spiel gegen Hertha BSC

Bei Leverkusens Havertz hat es „ein bisschen gehoppelt“

Bayer-Profi Kai Havertz war ehrlich. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass er mir so misslingt.“ Indes: Wenn eigentlich misslungene Aktionen in der Bundesliga zu Toren führen, ist das ja per se nicht so schlecht.

Bayer-Profi Kai Havertz war ehrlich. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass er mir so misslingt.“ Indes: Wenn eigentlich misslungene Aktionen in der Bundesliga zu Toren führen, ist das ja per se nicht so schlecht.

Wie bei Havertz' 2:0 in der Leverkusener Begegnung mit Hertha BSC: „Es hat ein bisschen gehoppelt. Ich weiß auch nicht mehr ganz genau.“

Aufschlüsseln ließ sich die Slapstickszene in der 23. Minute in der Tat nicht so recht. War es purer Instinkt, dass der 19-Jährige das vorweihnachtliche Geschenk des Berliner Keepers Rune Jarstein auf kuriose Art annehmen durfte? Dem Norweger sprang das Spielgerät nach einer harmlosen Rückgabe seines Kollegen Jordan Torunarigha vom Fuß, Havertz schoss es sich selbst ans Bein - und drin war das Ding. „Und das zählt“, hielt Havertz nach den 90 Minuten mit einem verschmitzten Lachen fest.

Aber der Jung-Nationalspieler kann auch ohne Hoppeln. Sein zweiter Treffer des Samstags war ein fußballerischer Leckerbissen: Er nahm in der 49. Minute eine Chip-Vorlage von Charles Aránguiz auf, hatte nur noch Jarstein vor sich und überwand den Hertha-Schlussmann mit einem perfekt zelebrierten Lupfer zum entscheidenden 3:1, das mindestens in die Kategorie „Tor des Monats“ gehört.

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