+
Die Leverkusener haben derzeit allen Grund zur Freude.

2. Runde DFB-Pokal

Leverkusen feiert Schützenfest in Gladbach

Bayer Leverkusen gewinnt in der zweiten Runde des DFB-Pokals 5:0 bei Borussia Mönchengladbach. Kiel überrascht Freiburg, auch Leipzig, Duisburg, Bremen, Dortmund, Schalke und Nürnberg kommen weiter.

Siege für Bayer Leverkusen und RB Leipzig in Erstliga-Duellen sowie ein teilweise erfolgreicher Aufstand der Kleinen haben im DFB-Pokal die zweite Hälfte der zweiten Runde geprägt. Leverkusen fertigte im Bundesliga-Westduell Gastgeber Borussia Mönchengladbach mit 5:0 (2:0) ab, Leipzig zog gegen die TSG Hoffenheim durch ein 2:0 (0:0) ins Achtelfinale ein. Erstligist SC Freiburg hingegen verpasste die Runde der besten 16 durch ein 1:2 (1:1) bei Zweitligist Holstein Kiel.

Ähnlich böse Überraschungen konnten hingegen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund, Vizemeister Schalke 04 und Erstliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg gerade noch verhindern. Dortmund musste gegen Zweitligist Union Berlin für sein 3:2 (2:2, 1:0) in die Verlängerung. Sogar erst im Elfmeterschießen setzten sich Schalke mit 6:5 bei Erstliga-Absteiger 1. FC Köln (1:1, 1:1, 0:1) n.V.) und Nürnberg mit 4:2 bei Drittligist Hansa Rostock (2:2, 1:1, 0:1) durch. Sichere Erfolge wie Leverkusen und Leipzig feierten auch der Bundesliga-Vierte Werder Bremen beim 5:1 (3:1) bei Regionalligist SC Weiche Flensburg und Zweitliga-Kellerkind MSV Duisburg mit 3:0 (3:0) beim Ligarivalen Arminia Bielefeld.

Leverkusen nimmt Gladbach auseinander

Leverkusen knüpfte in Gladbach nahtlos an sein 6:2-Ligaschützenfest in Bremen an. Ex-Nationalspieler Karim Bellarabi war beim neuerlichen Torfestival der Werkself mit einem Doppelpack (67. und 73.) der herausragende Spieler im Team von Trainer Heiko Herrlich. Die weiteren Treffer gegen die am Ende desolaten Gastgeber erzielten Julian Brandt (5.), Tin Jedvaj (45.+1) und Kevin Volland (80.).

Leipzig lässt Hoffenheim keine Chance

Leipzig machte gegen Hoffenheim seinem künftigen Trainer Julian Nagelsmann keine Geschenke. Ein „Doppelpack“ des eingewechselten Nationalspielers Timo Werner (48. und 56.) sorgte für die Entscheidung gegen die Kraichgauer.

Kiel dreht Spiel gegen Freiburg

Freiburg konnte in Kiel aus einer blitzartigen 1:0-Führung durch Nils Petersen (1.) kein Kapital schlagen. Vielmehr drehten die „Störche“ das Spiel durch Janni-Luca Serra (26.) und David Kinsombi (79.) noch.

Dortmund mit spätem Siegtor

Dortmund tat sich gegen Berlin unerwartet schwer. Erst Nationalspieler Marco Reus (120.+1, Foulelfmeter) bewahrte die Westfalen mit dem Siegtreffer kurz vor Ende der Verlängerung vor dem Elfmeterschießen. Zuvor hatte dem BVB eine zweimalige Führung durch Christian Pulisic (40.) und Maximilian Philipp (73.) nicht zu einem standesgemäß sicheren Erfolg in der regulären Spielzeit gereicht, denn Sebastian Polter (63. und 88.) glich jeweils für die „Eisernen“ aus.

Schalke gewinnt nach Elfmeterschießen

Schalkes entscheidenden Treffer im Elfmeterschießen nach insgesamt zwei Kölner Fahrkarten erzielte Mark Uth. Zuvor hatte Joker Nabil Bentaleb (89., Handelfmeter) die Torflaute der Königsblauen nach 395 Minuten beendet und sein Team damit nach der FC-Führung durch Jhon Cordoba (43.) in die Verlängerung gerettet.

Nürnberg beweist Moral in Rostock

Nürnberg bewies in Rostock Moral und glich sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Verlängerung eine Führung der Gastgeber aus. Die Club-Treffer gingen auf das Konto von Adam Zrelak (90.) und Federico Palacios-Martinez (103.). Im Elfmeterschießen besiegelte Tim Leibold die Niederlage des Erstrunden-Bezwingers von Erstligist VfB Stuttgart.

Bremen souverän weiter

Bremen kam in Lübeck beim viertklassigen Erstrunden-Bezwinger von Zweitligist VfL Bochum souverän weiter. Der sechsmalige Pokalsieger machte seinem Trainer Florian Kohfeldt durch Treffer von Claudio Pizarro (8.), Florian Kainz (37.), Davy Klaassen (44./Foulelfmeter) und des eingewechselten Martin Harnik (76./80.) das perfekte Geschenk zum einjährigen Dienstjubiläum auf der Werder-Bank. Flensburg belohnte sich für seinen Einsatz mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ilidio Santos (27.).

Nur noch Erst- und Zweitligisten dabei

Durch das Aus von Rostock und Flensburg sind nur noch Erst- und Zweitligisten im Wettbewerb. Bei der Achtelfinal-Auslosung am Sonntag (18.00 Uhr/ARD) sind neben Meister und Rekordpokalsieger Bayern München zehn weitere Teams aus der Bundesliga und fünf Mannschaften aus dem Unterhaus im Topf. (sid)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion