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Hoffenheims Pavel Kaderabek (Mitte) und Kasim Adams Nuhu (links) gegen Leipzigs Yussuf Poulsen (rechts).

Leipzig - Hoffenheim

Orban rettet Leipzig einen Punkt

In einer mitreißenden Partie verpasst Hoffenheim den Sieg bei den Sachsen.

Willi Orban hat einen Sieg von Julian Nagelsmann beim künftigen Arbeitgeber RB Leipzig verhindert. Durch den späten Treffer des Kapitäns (89.) erkämpften sich die Leipziger gegen die TSG Hoffenheim um Coach Nagelsmann am Montagabend zum Abschluss des 23. Spieltages der Fußball-Bundesliga ein 1:1 (0:1). Durch das Remis bleibt RB zwar auch im fünften Spiel nacheinander ungeschlagen, verpasste jedoch den Sprung auf Platz drei.

Orban glich die Führung von Hoffenheims Andrej Kramaric (22.) aus und verhinderte so einen empfindlichen Dämpfer im Rennen um die Königsklasse. Dennoch hat RB als Vierter nur noch vier Zähler Vorsprung auf den Fünften VfL Wolfsburg (38 Punkte). So muss Nagelsmann, der zu neuen Saison bei RB Leipzig als Cheftrainer anheuert, um Champions-League-Abende bangen. Hoffenheim ist als Achter (34 Punkte) ebenfalls noch im Rennen um Europa dabei.

Vor 33 569 Zuschauern in der Leipziger WM-Arena gab Nagelsmann zu Beginn eine Kostprobe von dem Fußball, den die RB-Fans in der kommenden Spielzeit erwarten können. Hoffenheim agierte anfangs mutig und mit viel Tempo über die linke Seite, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Leipzig, die ohne den kurzfristig erkrankten Nationalstürmer Timo Werner auskommen musste, fiel offensiv wenig ein.

Ohne Emil Forsberg (Innenband) und Kevin Kampl (Zeh), die nach ihren überstandenen Verletzungen zunächst auf der Bank saßen, fehlte Leipzig klar das spielerische Element in seinen Angriffen. Defensiv machte RB in der ersten Hälfte wesentlich mehr Fehler als der Gegner, sodass die Führung keine Überraschung war. Einen Schuss des nach Medienberichten von Leipzig umworbenen Joelinton klärte RB-Torwart Peter Gulacsi nur vor die Füße von Kramaric, der den Abpraller einschob.

In der zweiten Halbzeit bemühte sich RB stark um mehr Spielanteile und zwingendere Gelegenheiten, so richtig klappen wollte es aber zunächst nicht. In der Folge setzte sich RB in der Hoffenheimer Hälfte fest und drängte auf den Lucky Punch – dieser gelang Innenverteidiger Orban mit seinem vierten Saisontor. In der Nachspielzeit drängte Leipzig auf den Sieg, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. (sid)

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