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Leichter Dämpfer für Leverkusen - 0:0 beim SC Freiburg

Bayer Leverkusen hat im Rennen um einen Platz in der Champions League einen leichten Dämpfer erlitten. Die Mannschaft ...

Freiburg. Bayer Leverkusen hat im Rennen um einen Platz in der Champions League einen leichten Dämpfer erlitten. Die Mannschaft des Trainerduos Sami Hyypiä/Sascha Lewandowski kam am Samstagabend beim SC Freiburg nicht über ein torloses Remis hinaus.

«Wir haben uns natürlich alle einen Dreier gewünscht», sagte Leverkusens Nationalstürmer André Schürrle. «Es war heute nicht einfach», gab Sturmkollege Stefan Kießling zu. Bayer bleibt dennoch mit nun 37 Zählern Zweiter in der Fußball-Bundesliga hinter Branchenprimus FC Bayern München. Freiburg liegt mit 28 Punkten weiter auf Europa-League-Kurs. 22 500 Zuschauer sahen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt eine defensiv umkämpfte Partie, in der offensive Glanzlichter aber ausblieben. «Wir waren immer dran, an Kießing, an Schürrle», erklärte Freiburgs Keeper Oliver Baumann.

Aber eine Spitzenpartie des 19. Spieltags? Keineswegs! Beide Mannschaften zeigten Unkonzentriertheiten und leisteten sich Fehlpässe. Erst nach 15 Minuten nahm das Duell Fahrt auf. Nach einer Flanke von Vegar Eggen Hedenstad traf Jan Rosenthal (17.), der nach seiner Gelb-Rot-Sperre Karim Guédé in der Freiburger Startelf ersetzte, jedoch nur die Latte.

Im Gegenzug hatte Kapitän Simon Rolfes (18.) die bis dato beste Leverkusener Chance. Eine Diagonalhereingabe von Daniel Carvajal setzte der Sechser aus rund zwölf Metern aber neben das Gehäuse von SC-Schlussmann Oliver Baumann. Vom Schwung aus dem 3:1-Sieg zum Rückrundenauftakt gegen Eintracht Frankfurt war bei der Leverkusener Elf, die am kommenden Wochenende zum Topspiel Meister Borussia Dortmund empfängt, wenig zu sehen. Das vielgelobte Offensivtrio Gonzalo Castro/Kießling/Schürrle bekam keinen Stich.

Die Freiburger Überraschungsmannschaft dagegen, die sich schon vor einer Woche in Mainz ein 0:0 erarbeitet hatte, war im Spielaufbau schwungvoller. Vor allem die rechte Seite um den angriffslustigen Norweger Hedenstad und Jonathan Schmid sorgte für Betrieb. Die nötige Effektivität blieben die Breisgauer in der ersten Hälfte dennoch schuldig.

«Das Spiel ist hart umkämpft. Beide stehen defensiv gut», befand Bundestrainer und Tribünengast Joachim Löw in der Halbzeit beim TV-Sender Sky. Auch für Goalgetter Kießling hatte er warme Worte: «Kießling ist bei uns immer auf dem Zettel.» In Miroslav Klose (Lazio Rom) und Mario Gomez (FC Bayern) habe die Nationalmannschaft aber schon «zwei Top-Leute». Bis zur WM sei jedoch noch Zeit.

Freiburg wollte nach dem Wechsel die Negativserie gegen Bayer beenden - Leverkusen hatte die vergangenen vier Gastspiele im Breisgau gewonnen. Max Kruse (52.) scheiterte aber an Bernd Leno. Zuvor war ein Schuss von Rolfes, der den Ball allerdings nicht richtig traf, auf der Linie geklärt worden. Schürrle (71.) traf in einer schwachen zweiten Hälfte nur den Pfosten, sieben Minuten vor dem Schlusspfiff war Baumann bei ihm erneut auf dem Posten. «Die erste Halbzeit war Freiburg besser, die zweite waren wir es. Am Ende ist das Ergebnis gerecht», bilanzierte Schürrle.

Ballbesitz in %: 54,3 - 45,7

Torschüsse: 13 - 15

gew. Zweikämpfe in %: 53,7 - 46,3

Fouls: 12 - 17

Ecken: 3 - 2

Quelle: optasports.com (dpa)

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