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Ultras von Lazio Rom im Stadio Olimpico. (Symbolbild)
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Ultras von Lazio Rom im Stadio Olimpico. (Symbolbild)

Rom unter Schock

Kopfschuss am helllichten Tag: Ultra-Anführer von Lazio Rom in Park getötet

Lazio Rom steht unter Schock. Der Anführer der führenden Ultra-Gruppe wird am hellichten Tag in einem Park gezielt getötet. Ein Mord im Drogenmilieu?

Rom - Grausame Tat am hellichten Tag in Rom. Der Anführer der führenden Ultra-Gruppe "Irriducibili" von Lazio Rom ist in einem Park erschossen worden. Wie italienische Medien übereinstimmend berichten, wurde Capo Fabrizio Piscitelli, "Diabolik" genannt, mit einem gezielten Kopfschuss getötet. Er wurde 53 Jahre alt.

Medienberichten zufolge war Piscitelli kürzlich ins Visier von Drogenermittlern geraten. Es sei daher wahrscheinlich, dass der Mord mit Rivalen in Verbindung gebracht werden könne, die daran interessiert sind, offene Rechnungen zu begleichen.

Erst vor Kurzem hatte der Tod des Rad-Profis Bjorg Lambrecht die Sportwelt schockiert.

Lazio Rom: Rechte Ultras sorgen für Aufregung

Die "Irriducibili" sind die führende Ultra-Gruppe der Curva Nord (Nordkurve) im Stadio Olimpico in Rom, das sie sich mit dem Stadtrivalen AS Rom teilen. Die politisch extrem rechts orientierte Gruppe machte in der Vergangenheit immer wieder negativ auf sich aufmerksam. Im vergangenen August etwa hatten die Lazio-Ultras mit einem Flyer im Stadion für Aufregung gesorgt, in welchem sie weibliche Lazio-Fans dazu aufforderten, in der Curva Nord nicht in den ersten zehn Reihen zu stehen.

"Die Curva Nord ist ein heiliger Ort, Frauen, Ehefrauen oder Verlobte sind in den ersten zehn Reihen nicht erlaubt. Wir laden diejenigen, die das Stadion als Alternative zu einem romantischen Tag in der Villa Borghese wählen, ein, sich stattdessen für einen anderen Ort zu entscheiden", hieß es in der Mitteilung.

SID/mm/tz

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