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Krisensitzung im Hessischen Fußball-Verband: Attacke gestoppt

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Von: Jan Christian Müller

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Der DFB sucht einen neuen Präsidenten.
Der DFB sucht einen neuen Präsidenten. © Arne Dedert/dpa

Bei einer Krisensitzung des Hessischen Fußball-Verbandes geraten Silke Sinning und Ralf Viktora unter Druck - der geplante Angriff aber wurde abgeblasen.

Der geplante Angriff wurde abgeblasen. Denn niemand wollte eine weitere Eskalation. Das ist das Ergebnis der großen Krisensitzung des Hessischen Fußballverbandes (HFV) am Samstag in Grünberg, bei der sich die DFB-Präsidentschaftskandidaten Bernd Neuendorf und Peter Peters vorstellten.

Ursprünglich hatten fünf Kreisfußballwarte um den Frankfurter Rainer Nagel einen Antrag einbringen wollen, um Schatzmeister Ralf Viktora und die Frauenbeauftragte Silke Sinning zu stürzen. Die beiden haben sich im Dezember dem Team von Peter Peters angeschlossen. Ihnen wird von den Kreisfußballwarten vorgeworfen, sie wären damit den HFV-Präsidenten Stefan Reuß „in den Rücken gefallen“, auch, weil sie im November noch nichts von ihren Plänen offenbart hätten.

Reuß unterstützt Peters‘ Gegenkandidaten Neuendorf und den Präsidenten des Süddeutschen Verbandes, Rainer Koch. Den möchte das Team Peters künftig aber nicht mehr im DFB-Präsidium dabeihaben. Das wird im Hessischen und im Süddeutschen Verband als Affront aufgefasst. Laut Teilnehmern gerieten Silke Sinning und Ralf Viktora in der Sitzung, an der auch Koch selbst teilnahm, entsprechend unter Druck.

Der HFV-Verbandsvorstand sprach dem ebenfalls unter Druck geratenen Präsidenten Reuß einstimmig das Vertrauen aus.

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