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Niko Kovac beim Training der Bayern.

Bayern München

Kovac will Dortmund "unter Druck setzen"

Meister Bayern München läuft dem Spitzenreiter aus Dortmund hinterher. FCB-Coach Niko Kovac will den Druck auf den Tabellenführer erhöhen.

Bayern Münchens Trainer Niko Kovac will Spitzenreiter Borussia Dortmund bis zum Topduell am 10. November „unter Druck setzen. Wir müssen sehen, dass wir unsere Spiele gewinnen, um bis zum Spiel in Dortmund dranzubleiben und dann vielleicht die Chance zu nutzen, vorbeizuziehen“, sagte Kovac vor dem Bundesligaspiel des Rekordmeisters am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FSV Mainz 05. Vor dem 9. Spieltag beträgt der Abstand der viertplatzierten Münchner zum BVB vier Punkte.

Die bisherigen Auftritte der Dortmunder unter Trainer Lucien Favre haben Kovac beeindruckt. „Was ich sehe, ist sehr gut, nicht nur die Ergebnisse, auch die Art und Weise. Das macht Spaß“, sagte der 47-Jährige, der aber auch Borussia Mönchengladbach auf der Rechnung hat.

„Wir nehmen Gladbach genauso wie Dortmund sehr ernst“. Sein Kollege Dieter Hecking mache „einen ausgezeichneten Job. Er hat tolle Individualisten, sie stehen kompakter als letztes Jahr und spielen flott nach vorne“, sagte Kovac, der aber einschränkte: „Am 34. Spieltag werden wir mal zählen, was übrig geblieben ist.“

Die Bayern, die zwischenzeitlich in der Krise steckten, wollen ihren Aufwärtstrend mit zuletzt zwei Siegen „fortführen und natürlich auch in Mainz gewinnen. Wir müssen geduldig sein und unsere Chancen nutzen“, sagte der Bayern-Trainer.

Kovac kann bis auf den gesperrten Arjen Robben und die langzeitverletzten Kingsley Coman und Corentin Tolisso aus dem Vollen schöpfen. Franck Ribery, der beim 2:0 in Athen wegen einer Wirbelblockade gefehlt hatte, steht wieder zur Verfügung. Auch James, den unter der Woche eine leichte Erkältung plagte, kann spielen.

Ob er rotieren wird, ließ Kovac offen. „Die Jungs haben das gut gemacht nach den vier Spielen, wo es nicht so gut war. Wir haben einiges geändert, das hat Früchte getragen“, sagte er. Thomas Müller oder Jerome Boateng saßen zuletzt nur auf der Bank. (sid)

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