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Die 1a-Lösung für den deutschen Rekordmeister: Julian Nagelsmann. Foto: afp
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Die 1a-Lösung für den deutschen Rekordmeister: Julian Nagelsmann.

FC Bayern

Kommentar zum Nagelsmann-Wechsel: Aus Liebe zu den Bayern

  • Jörg Hanau
    vonJörg Hanau
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Julian Nagelsmann wechselt von Leipzig nach München – für viel, viel Geld. Eine Investition, die aus Sicht des FC Bayern Sinn ergibt. Ein Kommentar.

Einmal für den FC Bayern arbeiten zu dürfen, davon hat Julian Nagelsmann bereits geträumt, als er noch in Bayern-Bettwäsche schlief. Es ist sein Verein des Herzens, der gebürtige Bayer aus Landsberg am Lech hat daraus nie ein Hehl gemacht. Auch nicht, als er 2019 in Leipzig seinen Arbeitsvertrag ohne Ausstiegsklausel unterschrieb. Damals hatte es RB-Boss Oliver Mintzlaff dem ehrgeizigen Fußballlehrer Nagelsmann in die Hand versprochen: Wenn die Bayern rufen, werde man ihn ziehen lassen – vorausgesetzt das Schmerzensgeld stimmt.

Die Bayern mussten die Schatulle weit aufmachen. Wie viele Millionen tatsächlich überwiesen werden, wir wissen es nicht. Um die 25 Millionen Euro, heißt es. So viel hat noch nie ein Verein für einen Trainer bezahlt - Weltrekord.

Und doch, diese Investition macht Sinn. Nagelsmann passt perfekt ins Anforderungsprofil der deutschen Rekordmeisters. Sieht man davon ab, dass einer wie Jürgen Klopp nicht zu haben ist, gibt es keinen Besseren als ihn. Nagelsmann ist, keine Frage, die 1a-Lösung. Da lohnt es sich aus Sicht der Bayern durchaus, nicht nur in Beine, sondern auch mal in einen Kopf zu investieren. Der Trainer ist der wichtigste Angestellte des Vereins - mit weitreichenden Konsequenzen. Denn: Eine billige Lösung ist langfristig nicht unbedingt auch eine preiswerte.

Ganz nebenbei - und das können die Bayern besonders gut (fragt mal die Dortmunder) - haben die Münchner ihren größten Konkurrenten entscheidend geschwächt. Der Transfer des Verteidigers Dayot Upamecano war ja bereits fix, Nagelsmann ist nun der zweite Leistungsträger, den Leipzig an die Bayern verliert - diesmal vielleicht etwas weniger aus Kalkül. Dafür ganz schön kitschig: aus Liebe zu den Bayern.

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