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Trotz langer Saison körperlich in Topform: Sjoeke Nüsken (rechts). dpa
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Trotz langer Saison körperlich in Topform: Sjoeke Nüsken (rechts). dpa

DFB-Fußballerinnen

Kometenhafter Aufstieg von Sjoeke Nüsken

Sjoeke Nüsken von Eintracht Frankfurt ist für das Länderspiel des deutschen Nationalteams in Frankreich gesetzt.

Noch ist nicht Sommerpause für das deutsche Frauen-Nationalteam. Und zum Abschluss der Saison wartet gleich ein besonderer Trip auf die DFB-Fußballerinnen: aus dem am Montag bezogenen Quartier in Neu-Isenburg geht es erst am heutigen Donnerstag mit dem Bus über einen Zwischenstopp in Karlsruhe nach Straßburg, wo das Freundschaftsspiel gegen Frankreich (20.55 Uhr/livestream sportschau.de) stattfindet.

Noch in derselben Nacht reist der gesamte Tross – nach einem hastigen Nachtmahl im Stadion – zurück. Doch die bevorstehenden Strapazen hat Sjoeke Nüsken am Mittwoch auf der digitalen Pressekonferenz weggelächelt. „Wir haben ja die Möglichkeit, nächsten Tag ausschlafen zu können.“ Zudem haben die französischen Behörden kurzfristig 5000 Zuschauer:innen für den Frauenfußball-Klassiker im Elsass genehmigt.

Viele Absagen für die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg

Die zweite Partie gegen Chile in Offenbach (Dienstag 15 Uhr/ZDF) eingerechnet, sind diese beiden Länderspiele zudem der krönende Abschluss eines persönlich erfolgreichen Fußballjahres für Nüsken. Die 20-Jährige hat einen fast kometenhaften Aufstieg hingelegt. Anfangs im Verein oft nur Ersatz, eroberte sie sich im zentralen Mittelfeld bald einen Stammplatz, debütierte im Februar gegen Belgien bei der DFB-Auswahl – und hat nun von Martina Voss-Tecklenburg eine Einsatzgarantie fürs vierte Länderspiel erhalten.

Ganz unabhängig davon, dass Dzsenifer Marozsan (USA-Engagement), Melanie Leupolz (Mandelentzündung), Sara Däbritz (Sehnenentzündung am Schienbein) oder Lina Magull absagen musste, schätzt die Bundestrainerin eine „sehr spielintelligente Mittelfeldspielerin, die auf dem Platz gute Entscheidungen trifft und körperliche Physis hat.“

Harte Schule der Jungs

Voss-Tecklenburg möchte nicht über die vielen Ausfälle lamentieren, sondern fordert die Nachrückerinnen wie Nüsken auf, die Chance gegen „einen spannenden Gegner“ zu nutzen. Bis heute profitiert die Frankfurterin davon, dass sie dank einer Ausnahmegenehmigung noch bis zu den A-Junioren beim SV Westfalia Rhynern ausnahmslos mit Jungs spielte. „Das hat mich körperlich und mental geprägt.“ Wie gut ihr die harte Schule getan hat, war gerade erst beim DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg (0:1) zu sehen, als sie als eine der wenigen Eintracht-Spielerinnen körperlich dagegenhalten und trotzdem kreativ agieren konnte. „Ich war mit meiner Leistung ganz zufrieden“, sagt sie selbst.

Dass sie seit einem Jahr nicht mehr als 1. FFC Frankfurt, sondern unter dem Eintracht-Dach aufläuft, gefällt ihr übrigens besonders gut. Auffälligste Neuerung für die der Bundeswehr-Fördergruppe zugehörige Sportlerin: „Wenn man die Eintracht-Trainingsklamotten trägt, wird man sogar auf der Straße angesprochen.“

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