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Kölns Dominick Drexler (l) erzielt aus der Distanz das Tor zum 1:4.

DFB-Pokal

Kölner und Gladbacher Torfestival

Der FC Köln besiegt den BFC Dynamo im DFB-Pokal mit 9:1, Borussia Mönchengladbach den BSC Hastedt sogar mit 11:1.

Der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach haben für die bislang höchsten Siege in der ersten DFB-Pokalrunde 2018/2019 gesorgt. Angeführt von Vierfach-Torschütze Simon Terodde hat Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln die Pflichtaufgabe am Endspielort Olympiastadion souverän erledigt. Nach leichten Startproblemen setzten sich die Rheinländer beim Viertligisten BFC Dynamo am Sonntag in Berlin mit einer Tor-Gala 9:1 (4:1) durch. 

Stürmer Terodde (21./34./41.) erzielte binnen 20 Minuten die ersten drei Treffer für die Kölner, Dominick Drexler (44./66.), Marcel Risse (58.) und Vincent Koziello (61.) erhöhten weiter. Nach Teroddes 8:1 (76.) setzte Louis Schaub in der 86. Minute den Schlusspunkt und stellte den höchsten Auswärtssieg der Kölner im DFB-Pokal ein. Die Kölner hatten zuletzt beim Essener FV 1912 vor knapp 47 Jahren mit 9:1 im Pokal gewonnen.

Einen neuen Rekordsieg feierte hingegen Borussia Mönchengladbach. Der fünfmalige deutsche Meister setzte sich am Sonntagabend beim Fünftligisten BSC Hastedt mit 11:1 (6:0) durch und zeigte dabei eine Woche vor dem Ligastart gegen Bayer Leverkusen eine souveräne Vorstellung. Vor 4997 Zuschauern auf Platz elf neben dem Bremer Weserstadion erzielten Thorgan Hazard (3. Minute/Foulelfmeter/42./84), Alassane Plea (8./50./78.), Raffael (15./31./66.), Florian Neuhaus (39.) und Jonas Hofmann (56.) die Treffer für den Fußball-Bundesligisten. Diyar Kücük gelang zwei Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer für die Gastgeber.

Die Berliner konnten sich in ihrer Partie gegen Köln vor 14 357 Zuschauern immerhin in ihrem siebten Spiel im DFB-Pokal über das erste Tor freuen. Nach der zwischenzeitlichen 1:0-Führung durch Patrik Twardzik (19.) konnte der Vorletzte der Regionalliga Nordost aber nicht mehr mithalten und kassierte seine höchste Pokal-Niederlage. Der zehnmalige DDR-Meister aus Berlin musste wegen der am Montag beginnenden Para-EM der Leichtathletik aus dem angestammten Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in die Heimspielstätte von Hertha BSC umziehen. Nach den schweren Pokal-Ausschreitungen vor sieben Jahren mit dem Sturm des Gästeblocks des 1. FC Kaiserslautern durch eigene Anhänger gab es im Stadion bis zum Abpfiff diesmal keine Krawalle.

Der viermalige Pokalsieger aus Köln verhinderte mit dem deutlichen Erfolg das elfte Mal hintereinander das Erstrunden-Aus, über das Achtelfinale ist der FC aber auch schon seit der Saison 2009/10 nicht mehr hinausgekommen. (dpa/FR)

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