+
Die Kölner feiern den Treffer von Serhou Guirassy (l) zum 1:1.

2. Bundesliga

Köln nur 1:1 gegen Heidenheim

Köln kann wieder keinen Heimsieg einfahren. Gegen Heidenheim kommen die Domstädter nicht über ein Unentschieden hinaus. Aue siegt knapp gegen Bielefeld und Paderborn und Sandhausen trennen sich 3:3.

Der 1. FC Köln hat eine erneute Heimniederlage mit Mühe verhindern können und die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga knapp zurück erobert. Der Aufstiegsfavorit kam am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Nur wegen des besseren Torverhältnisses stehen die Rheinländer wieder vor dem punktgleichen Hamburger SV auf Platz eins. Am Samstag sorgte zunächst Heidenheims Timo Beermann mit einem Kopfballtreffer (9. Minute) für Ernüchterung bei den 50.000 Zuschauern. Doch Kölns Serhou Guirassy wendete (59.) die drohende dritte Heimpleite der Saison ab.

Trotz des schnellen Gegentreffers waren die Kölner die spielbestimmende Elf, zeigten jedoch viele Schwächen im Spielaufbau. Und im Abschluss fehlte lange Zeit die letzte Konsequenz. Lediglich Marcel Risse mit einem Volleyschuss (29.) stellte Heidenheims Torwart Kevin Müller in der ersten Hälfte vor eine Herausforderung. Und der Ausgleich in der zweiten Hälfte fiel auch erst nach einer Standardsituation, als die Heidenheimer Abwehr bei einem Eckstoß Guirassy aus kurzer Distanz zu viel Platz zum Kopfball ließ. In der Schlussphase hatte Köln noch mehrere gute Möglichkeiten zum Siegtor, nutzte sie aber nicht.

Erneutes Spektakel in Paderborn

Der SC Sandhausen bleibt mit Neu-Trainer Uwe Koschinat in der Erfolgsspur. Der 47 Jahre alte Coach holte mit seiner Mannschaft am Samstag beim SC Paderborn ein 3:3 (2:1) und somit einen Punkt nach dem 4:0-Erfolg bei Koschinats Premiere gegen Ingolstadt.

Allerdings gingen die Gäste vor 8216 Zuschauern durch Fabian Schleusener (14. Minuten) und Andrew Wooten (27.) früh in Führung - ehe Paderborn aufdrehte. Babacar Gueye (35.) und Bernard Tekpetey (66.) sorgten für den Ausgleich und Marlon Ritter (80.) für die Führung. Den Schlusspunkt aber setzte Wooten mit seinem zweiten Tor (83.) an diesem Nachmittag.

Paderborn war spielerisch den Gästen zwar deutlich überlegen, ließ sich aber in der Anfangsphase von zwei schnellen Gegenangriffen überrumpeln. Es waren zwei der ganz wenigen Möglichkeiten für den 15. der Tabelle. Paderborn zeigte sich wenig beeindruckt, spielte weiter offensiv und wurde durch die Tore von Gueye, Tekpetey und Ritter belohnt. Zum Heimsieg reichte es trotzdem nicht, weil den effizienten Sandhäusern durch Wooten noch der Ausgleich gelang.

Aue siegt gegen Bielefeld

Erzgebirge Aue hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt und zugleich die Krise bei Arminia Bielefeld verschärft.

Die Sachsen setzten sich am Samstag zu Hause mit 1:0 (0:0) durch und blieben im dritten Spiel nacheinander ungeschlagen. Vor 8050 Zuschauern sorgte Jan Hochscheidt in der 66. Minute für den vierten Saisonsieg des FC Erzgebirge, der in der Tabelle an den Arminen vorbeizog und sich etwas von der Abstiegszone absetzen konnte. Dort steht Bielefeld nach der vierte Niederlage in Serie.

Nach dem schlechten Saisonstart stabilisiert sich Aue weiter. Im ersten Durchgang sahen die Fans aber ein schwaches Zweitliga-Duell mit so gut wie keinen Chancen und wenig Esprit. Die Gäste mussten zudem den frühen verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Fabian Klos (12. Minute) verkraften. Auch nach der Pause war es mehr Kampf und Krampf als alles andere. Beide Teams machten im Spielaufbau zu viele Abspielfehler. So fiel die Auer Führung aus dem Nichts: nach einem langen Pass von Dennis Kempe schoss Hochscheidt den Ball volley über Arminia-Keeper Philipp Klewin ins Tor. Bielefeld wirkte fast die gesamte Spielzeit rat- und ideenlos. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion