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Will mit seinen Toren für einen Sieg gegen Köln sorgen: der Mainzer Jean-Philippe Mateta.
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Will mit seinen Toren für einen Sieg gegen Köln sorgen: der Mainzer Jean-Philippe Mateta.

Mainz 05

Klare Ansagen

  • Jan Christian Müller
    vonJan Christian Müller
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Irritationen um Stöger-Interview bei Mainz 05 – Talent Nebel im Abseits.

Rouven Schröder sagt es klar heraus: „Das Spiel ist sehr, sehr wichtig für uns.“ Der Sportchef von Mainz 05 hat Recht. Es ist dringlich geboten, dass der Vorletzte der Fußball-Bundesliga seine Heimpartie am Samstagnachmittag gegen den Viertletzten 1. FC Köln gewinnt. Es wäre der erste dreifache Punktgewinn in dieser Saison in der eigenen Arena.

Die Nullfünfer haben ihren Saisonstart nahezu maximal vermurkst. FC-Trainer Markus Gisdol liegt deshalb richtig, wenn er „den größeren Druck bei Mainz 05“ sieht. Deren 1:2-Niederlage bei Aufsteiger Arminia Bielefeld wirkt nach, und Rouven Schröder tut erst gar nicht so, als würde es nicht mächtig pressieren. „Fünf Punkte nach zehn Spielen sind zu wenig,“

Für ein paar kleinere Irritationen - kaum der Rede wert - hat unter der Woche der späte Neuzugang Kevin Stöger gesorgt, der im „Kicker“-Interview bedauert: „Leider warte ich bis heute noch auf meinen ersten Startelfeinsatz bei Mainz.“ Trainer Jan-Moritz Lichte reagiert mittelmäßig begeistert. „Kein Spieler bekommt mehr Minuten, weil er in einem Zeitungsinterview äußert, dass er gerne mehr hätte.“ Eine klare Ansage an den Österreicher, der in Bielefeld als Einwechselspieler das unbedeutende Anschlusstor erzielte.

Nicht mal mehr auf die Ersatzbank hat es derweil der in der Vorbereitung noch herausragende Paul Nebel geschafft. Beim Toptalent, vor zwei Monaten 18 Jahre alt geworden, war Lichte-Vorgänger Achim Beierlorzer noch „das Herz aufgegangen“. Seit Lichte Chef ist, kam Nebel lediglich anfangs zu zwei Kurzeinsätzen. Mehrfach - auch in Bielefeld - schaffte der Mittelfeldspieler es seitdem noch nicht einmal in den Kader - was mutmaßlich auch mit der Verpflichtung des neun Jahre älteren Stöger zu tun haben dürfte. Der ist nämlich auf der gleichen Position unterwegs.

Für Nebels Entwicklung ist das besonders bedauerlich. Denn die A-Junioren-Bundesliga und die an diesem Wochenende mit der Zweiten Mannschaft der Mainzer wieder startende Regionalliga pausieren bereits seit geraumer Zeit. Dem technisch hochveranlagten jungen Mann geht so wertvolle Entwicklungszeit verloren. Nebel sei „nah dran“, sagt Trainer Lichte. Aber Nebel hat jetzt noch einen ehrgeizigen Mann mehr vor sich: Kevin Stöger.

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