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Regionalliga

Kickers Offenbach weiter auf Kurs

Die Offenbacher Kickers bleiben nach dem vierten Sieg in Folge weiter oben dran.

Als der letzte Angriff der Hoffenheimer Reserve verpufft war und der Abpfiff ertönte, machte Kickers Offenbachs Serkan Firat einen Freudenhüpfer. Torwart Stephan Flauder ballte die Fäuste und kurz darauf lagen sich alle OFC-Spieler in den Armen. Nur Rekordmann Sreto Ristic gab sich gewohnt zurückhaltend.

„Ich freue mich darüber, dass wir ein Spiel gewonnen haben“, sagte der 44-Jährige. Seine Bestmarke (als erster Kickers-Trainer blieb er in den ersten acht Regionalliga-Spielen unbesiegt) sei hingegen nur „eine Sache am Rande“. Die Leistung des Teams, die er als „tadellos“ lobte, ist dem Coach wichtiger als seine persönliche Bilanz. Und ohnehin: „Es ist hilfreich, mit einem Sieg in die englische Woche zu starten.“ Zumal sie den Auftakt der Wochen der Wahrheit bildet.

Im anspruchsvollen März mit insgesamt sechs Spielen warten auf den ambitionierten Vierten fast nur Duelle mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Unter anderem geht’s gegen Spitzenreiter SC Freiburg II, den Zweiten TSV Steinbach-Haiger sowie den nur zwei Punkte schlechteren FSV Frankfurt, der drei Spiele Rückstand hat. Anfang April folgt zudem das Kräftemessen mit Ulm (5.). Für ihn zähle aber nur die Partie am Dienstag (17 Uhr) beim Siebten FC Homburg, so Ristic.

Joachim Wagner hingegen hat die Konkurrenz im Blick. Der OFC-Präsident verfolgte am Samstag in Hoffenheim per Handy, was auf den anderen Plätzen geschah. Da sämtliche direkte Konkurrenten ebenfalls gewannen, war der knappe Sieg der Kickers umso wichtiger. Auch wenn Ristic das zumindest in der Öffentlichkeit anders bewertet. Man schaue nicht auf die anderen, könne aber dafür sorgen, dass sie auf den OFC schauen, hatte der Trainer vor der Partie in Hoffenheim gesagt. Mit dem vierten Sieg in Folge unterstrichen die Kickers dann zum wiederholten Mal, dass mit ihnen im Titelkampf zu rechnen ist.

Karbstein köpft Siegtor

Beeindruckend war vor allem die Defensivleistung. Obwohl die Gastgeber einige Spieler aus dem (erweiterten) Bundesligakader einsetzten, war Kickers-Keeper Flauder kaum gefordert. Hoffenheim kam in der ersten Hälfte gar nicht zum Abschluss, nach der Pause zunächst nur zweimal aus der Distanz, wobei der OFC bei einem Lattentreffer Glück hatte.

Die Kickers hätten hingegen bereits zur Pause führen können. Mathias Fetsch köpften vorbei, Denis Huseinbasis und Maik Vetter scheiterten an Hoffenheims Torwart Luca Dante Philipp. Der OFC konnte sich mal wieder auf seine aktuell gefährlichste Waffe verlassen: die ruhenden Bälle. Nach einer Ecke von Firat enteilte der heranstürmende Innenverteidiger Malte Karbstein seinem Bewacher und wuchtete den Ball per Stirn in die Maschen – 1:0 (70.) und die Entscheidung für den OFC. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben verdient gewonnen“, fasste Serken Firat treffend zusammen.

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