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Meist zufrieden, aber nicht immer: Sreto Ristic, Trainer der Offenbacher Kickers.
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Meist zufrieden, aber nicht immer: Sreto Ristic, Trainer der Offenbacher Kickers.

Saisonstart in der Regionalliga

Kickers Offenbach ist „ein Verein ohne Limit“

  • VonChristian Düncher
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OFC-Trainer Sreto Ristic spürt die Wucht des Aufstiegsaspiranten, der zur neuen Saison zehn Spieler dazugeholt hat. 6200 Fans dürfen gegen Homburg kommen.

Die Anspannung vor dem Saisonstart in der Fußball-Regionalliga Südwest bei den Offenbacher Kickers steigt. „Die Nervosität ist spürbar“, sagt Trainer Sreto Ristic. „Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt der 45-Jährige nach fünfwöchiger Vorbereitung inklusive Trainingslager im polnischen Opalenica. Am Samstag (14 Uhr) ist es endlich soweit. Dann ist der FC Homburg, vergangene Saison Tabellensiebter, zu Gast.

„Wir freuen uns sehr, endlich wieder vor Zuschauern zu spielen“, sagt OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik. 6200 sind aufgrund der gestiegenen Corona-Inzidenzen in der Stadt zugelassen. An das Gefühl, vor vielen Fans aufzulaufen, die einen unterstützen, kann sich Sreto Ristic aber noch bestens erinnern. „Für mich war es immer geil, für Traditionsvereine zu spielen“, sagt der Trainer. Union Berlin war einer dieser Klubs. Und ebenso wie der Köpenicker Bundesligist, der 2005 noch viertklassig war, sei der OFC „ein Verein ohne Limit“, so Ristic. „Ich bin froh, hier arbeiten zu dürfen. Hier ist eine ganz andere Wucht.“

Für diese Wucht sorgen vor allem die treuen Fans. „Ich weiß, wie wichtig sie sind. Es waren jetzt fast zwei Jahre, in denen wir auf sie verzichten mussten“, sagt der Coach, betont aber zugleich: „Einige unserer Jungs haben noch nie vor so einer Kulisse gespielt. Ich hoffe, das hemmt nicht, sondern gibt uns mehr Power.“ Offenbach sei „für Regionalliga-Verhältnisse in allen Bereichen außergewöhnlich. Das kann für Spieler imposant sein. Da muss man sich eventuell erst zurechtfinden. Wer höher gespielt hat, oder bei anderen Traditionsklubs, hat es in ähnlicher Form schon erlebt. Es gibt ein Umfeld, das etwas verlangt“.

OFC-Boss Joachim Wagner glaubt, dass die Zuschauer in Offenbach pro Saison für vier, fünf Punkte gut sind. Ristic sieht das ähnlich. Da die vergangene Saison corona-bedingt weitestgehend ohne Publikum stattfand, gab es Phasen, in denen der Heimvorteil nicht da war. „Ich bin mir sicher, dass das mit Fans im Stadion anders sein wird. Wir haben letzte Saison fünf Elfmeter bekommen. Wir hätten vor allem zu Hause drei, vier mehr bekommen können“, so Ristic. „Da sind wir eventuell noch mehr als Mannschaft in der Pflicht, das zu fordern. Wenn es angebracht ist, gehört das zum Profitum. Und wenn auch noch Emotionalität von den Rängen kommt, wird es für die Schiedsrichter schwierig, nicht zu pfeifen.“ Nun ja.

77 Neue in fünf Jahren

Zufrieden sind Trainer und Manager mit den Veränderungen im Kader. „Wir sind überzeugt, dass wir besser aufgestellt sind als letztes Jahr“, sagt Sobotzik angesichts von zehn Zugängen. Von einem Umbruch könne man nicht sprechen. „Ich gehe nicht davon aus, dass am Samstag sieben Neue in der Startelf stehen.“ Fakt ist aber auch: In den vergangenen fünf Jahren hat der OFC 77 Spieler verpflichtet, sieben komplette Mannschaften.

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