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Schwierige Vorbereitung: Bo Svensson, Trainer von Mainz 05.
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Schwierige Vorbereitung: Bo Svensson, Trainer von Mainz 05.

PCR-Testreihe am Donnerstag

Keine weiteren Corona-Fälle bei Mainz 05

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Aber mit arg dezimierter Mannschaft kaum Chancen am Sonntag gegen Topteam RB Leipzig. Vorbereitung ist empfindlich gestört. Impfdebatte in der Bundesliga.

Bo Svensson erlebt die schwierigsten Tage seiner noch recht jungen Trainerkarriere. Aber er kann auch ein wenig erleichtert sein. Bei Spielern, Trainern und Staff des 1. FSV Mainz 05 sind am Donnerstag bei den PCR-Tests auf Covid-19 keine weiteren positiven Fälle aufgetreten. Das gab der Verein am Abend bekannt. Nach einer ausgefallenen Trainingseinheit am Mittwoch und individuellem Training am Donnerstag absolviert das Team ab Freitag wieder ein Mannschaftstraining, nicht öffentlich allerdings.

Der Chefcoach von Mainz 05 wähnte seine Mannschaft gut vorbereitet auf den Bundesligaauftakt am Sonntag (15.30 Uhr) gegen RB Leipzig, Aber elf Profis und drei seiner Assistenten werden daheim in Corona-Quarantäne hocken, vier dieser Personen sind akut mit Covid-19 infiziert. Die anderen zehn sind noch gar nicht oder nicht vollständig geimpft und wurden deshalb vom Gesundheitsamt ebenso in die häusliche Isolation geschickt wie die Positivfälle.

Die Vorbereitung ist empfindlich gestört, die Chancen, mit einer arg dezimierten Truppe gegen eine der besten Bundesligamannschaften zu bestehen, bewegen sich nahe Null.

Nach FR-Informationen ist die Impfquote im Mainzer Team und Staff zwar höher als im Durchschnitt der Bevölkerung (rund 55 Prozent vollständig geimpft), aber eben nicht hoch genug, als dass dieser Ausbruch hätte verhindert werden können.

Der FSV Mainz 05 veröffentlichte auch am Donnerstag mit Ausnahme des bereits am vergangenen Freitag positiv getesteten Stürmers Karim Onisiwo keine weiteren Namen, weder die der Infizierten noch die der als Kontaktpersonen ebenfalls in Quarantäne befindlichen Spieler und Trainer. Svensson gehört nach FR-Informationen nicht dazu, offenbar ist der Cheftrainer im Gegensatz zu einigen seiner Assistenten durchgeimpft.

Spielen werden die Rheinhessen solange müssen, wie sie 16 Spieler, darunter mindestens neun Spieler des Lizenzkaders inklusive eines Torhüters, benennen können. Das ist derzeit der Fall. Auf diese harten Corona-Statuten hatten sich alle Klubs nach Ausbruch der Pandemie geeinigt, um den Spielbetrieb nicht zu gefährden. Die Nullfünfer hatten bereits in der vergangenen Saison drei Positivfälle zu beklagen, bei Mittelfeldspieler Edimilson Fernandes gleich zweimal.

In der Bundesliga ist eine Debatte über den Impfstatus der Spieler ausgebrochen. Freiburgs Trainer Christian Streich appellierte: „Leider ist es bei vielen noch nicht durchgedrungen, was für eine Errungenschaft das ist. Mit klarem Menschenverstand und der Verantwortung, die man hat, kann es nur eine Entscheidung geben.“

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