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 Fabian Klos
 hat endlich, endlich auch mal wieder ein Tor für Bielefeld erzielt.
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Fabian Klos hat endlich, endlich auch mal wieder ein Tor für Bielefeld erzielt.

Arminia Bielefeld

Keine weiße Fahne

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Aufsteiger kämpft erfolglos, aber unverdrossen.

Natürlich ist es ein bisschen unfair, eigentlich sogar fies, die armen Bielefelder in dieser Kategorie zu verorten: Voll daneben. War es ja gar nicht in Leipzig. Man habe vielmehr einen Hoffnungsschimmer am Horizont entdeckt, sagte Sportchef Samir Arabi tapfer, mehr Torchancen als sonst erarbeitet, nah dran am Ausgleich sei man gewesen, und ja, endlich hat auch der verhinderte Torjäger Fabian Klos getroffen, am neunten Spieltag. Endlich sei das Tuschelthema durch, sagte der 32-Jährige, der in der vergangenen Saison, allerdings in Liga zwei, am laufenden Band getroffen hatte, 21-mal. Und jetzt so gar nicht mehr. Die Bielefelder Ikone war es auch, die vor der Saison unsicher war, ob der Sprung ins Oberhaus für ihn, für die Arminia nicht ein zu großer sei: „Wir gucken uns das bis zur Winterpause an und können dann sagen: Es reicht oder nicht.“

Bislang reicht es nicht, und deswegen kommt die Bielefelder Truppe, so sympathisch sie sich auch wehren mag, in diese Schublade. Sieben Niederlagen am Stück sind ziemlich viele, vier Punkte ziemlich wenige. Und die haben die Ostwestfalen binnen 180 Minuten aufs Konto gepackt, 1:1 in Frankfurt am ersten, 1:0 gegen Köln am zweiten Spieltag. danach setzte es nur Pleiten. Platz 17, das wäre der Abstieg, nur Schalke ist schlechter. Man ahnt die Gefahr auf der Alm, ist aber keineswegs nervös oder so weit, „die weiße Fahne zu hissen“, wie Arabi jetzt nach dem 1:2 in Leipzig betonte. Warum auch?

Gut also, dass der Ostwestfale nicht zu übermäßigem Aktionismus neigt, sondern Ruhe bewahrt. Als Aufsteiger, noch dazu mit kleinem Etat und in der Corona-Krise ohne Publikumunterstützung „haben wir nur eine Chance, wenn es Mannschaften wie Schalke gibt, die unter ihren Möglichkeiten bleiben“, sagt Sportchef Arabi. Und deren Schwächen müsse man nutzen.

Gelegenheiten dazu gibt es bis Weihnachten reichlich: Arminia spielt nacheinander gegen Mainz (H), Freiburg (A), Augsburg (H) und Schalke (A). Alles machbar. Im Erfolgsfall käme die Arminia dann auch in die andere Kategorie, den Volltreffer.

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