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Jogi spricht, Jonas lauscht: Gladbacher Hofmann hofft auf Chance auf rechts.
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Jogi spricht, Jonas lauscht: Gladbacher Hofmann hofft auf Chance auf rechts.

Alternative für die rechte Außenbahn

EM 2021: Jonas Hofmann formuliert Ansprüche

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Der Gladbacher Jonas Hofmann sieht sich als Alternative für die rechte Seite – Selbstbewusstsein und Zug nach vorne bringt er mit.

München - In der öffentlichen Wahrnehmung ist Jonas Hofmann unter den 26 nominierten deutschen Teilnehmern der EM 2021 ein Hinterbänkler. Tatsächlich rechnet sich der Mönchengladbacher aber durchaus Chancen aus, im von Jogi Löw bevorzugten System eine Rolle spielen zu können, die weit über das Pendeln zwischen Tribüne und Ersatzbank im DFB-Team hinausgeht. „Es gab schon Gespräche, ich denke, dass ich die offensive Rechtsverteidiger-Position gut umsetzen kann“, sagte Hofmann sehr selbstbewusst in einem Videocall mit Journalisten in Seefeld.

Rechts vor der Abwehr der DFB-Auswahl hatte der Leipziger Lukas Klostermann beim 1:1 gegen Dänemark enttäuscht. Zudem plagt sich Klostermann mit Problemen am Kniegelenk herum und setzte deshalb beim Sonntagtraining aus. Jogi Löw, der eine Dreierkette mit davor agierenden offensiven Außenverteidigern plant, muss nun mit Blick auf das Auftaktspiel bei der EM 2021 gegen Frankreich am 15. Juni entscheiden: Baut er weiter auf Klostermann, nimmt er Joshua Kimmich aus der Mitte und schiebt ihn nach rechts - oder bringt er überraschend Jonas Hofmann in die DFB-Startelf?

Wird Jonas Hofmann bei EM 2021 zur Überraschung?

„Ich bin im Training fast ausschließlich auf dieser Position dabei“, berichtet der 28-Jährige, der in drei Länderspielen für die DFB-Elf bisher erst auf 55 Spielminuten gekommen ist. Der gebürtige Heidelberger findet, dass er vor allem dann der richtige Mann sein könnte, „wenn man offensiven Schub braucht und ein bisschen mehr übers Spielerische kommen will“.

Das Anforderungsprofil im DFB-Team hat er schnell verinnerlicht: „Viel Laufarbeit, reinschieben, nach vorne durchstecken, Pressing auslösen, immer auf dem Sprung sein, clever sein und auch die Defensive nicht vernachlässigen.“ Hofmann klingt dabei nicht so, als traue er sich das nicht zu. „Ich glaube, dass ich ohne Arroganz sagen darf: Ich bin ein Typ, der Vorgaben relativ schnell und gut umsetzen kann und weiß, was verlangt wird.“

Jonas Hofmann will bei EM 2021 im DFB-Team auf rechts durchstarten

In seinem Verein in Mönchengladbach sei er auf dieser Position „schon zweimal eingewechselt worden“, und, tja, „für eine Europameisterschaft ist das vielleicht ein bisschen riskant, aber ohne überheblich zu sein: Ich bin schon ein Spieler, der mehrere Positionen spielen kann.“ Und natürlich hat der kluge Hofmann erkannt: „Hinter Lukas Klostermann wird es da rechts personell schon etwas dünn.“

Das sieht auch Joachim Löw so, der Hofmanns Trainingsleistungen sehr wohl wahrgenommen hat: „Jonas hat es gut gemacht, weil er tiefe Laufwege geht, bis zur Grundlinie durchbricht und gute Flanken schlägt.“ Genau das hatte Löw bei Klostermann zuletzt vermisst. Jonas Hofmann steht bereit wie nie.

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