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Rune Jarstein, 36, greift in Dortmund entscheidend daneben. afp
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Rune Jarstein, 36, greift in Dortmund entscheidend daneben. afp

Hertha BSC

Jarstein patzt, Lage wird bedrohlich

Jetzt patzt auch noch Hertha-Torwart Rune Jarstein. Für die Berliner wird die Lage immer bedrohlicher.

Hinterher hat der Junge den Alten trösten müssen. Und ein paar warme Worte von Erling Haaland, dem 20 Jahre alten Himmelsstürmer der Dortmunder, in Richtung seines norwegischen Landsmannes Rune Jarstein tun auch einem 36-Jährigen in solchen Zeiten ganz gut. Die Zeiten sind gerade nicht gut für Hertha BSC, mit 21 Zählern punktgleich mit Mainz 05, die auf dem Relegationsplatz stehen, sie sind auch nicht gut für Rune Jarstein: Die beiden Tore zum 0:2 (0:0) beim BVB waren nicht unhaltbar, besonders der Weitschuss von Julian Brandt sollte ein Torwächter seines Formats abwehren können.

Selbst der Schütze war „erschrocken“ darüber, dass der Ball mittig ins Netz zischte. Brandt wollte hinterher „eine Windböe“ ausgemacht haben, die den Schuss zu einem tückischen, aber dessen ungeachtet haltbaren Flatterball werden ließ. Und auch das 0:2, kurz vor Schluss durch Youssoufa Moukoko, den 16-Jährigen, in die kurze (Torwart-)Ecke und durch die Hosenträger hätte Jarstein an einem besseren Tag sicherlich abgewehrt. Aber solche schlechten Tage gibt es, auch Haaland kennt sie. Bei ihm kommen sie zwar seltener vor, der Samstagabend war so einer: 16 Ballkontakte hatte die blonde Tormaschine nur, nicht einen Schuss brachte er auf das Gehäuse seines Landsmannes.

Hinterher hat dem 69-fachen Nationalgoalie keiner ernsthaft Vorwürfe gemacht. Zuvor hatte Jarstein ja prima gehalten, „er hat uns in der ersten Halbzeit schon den Arsch gerettet, auch in den Spielen davor“, sagte Hertha-Profi Niklas Stark. In der Tat war der Schachzug von Pal Dardai, Jarstein statt Stammkraft Alexander Schwolow ins Tor zu stellen, ein guter, vermutlich der einzige des Coaches, der seit seinem Amtsantritt Ende Januar funktioniert hat. Jarstein, seit 2014 und in 163 Spielen im Berliner Tor, verlieh der wackligen Abwehr Stabilität, er zählte meist zu den wenigen Berliner Stützen, konnte den Absturz in den Tabellenkeller aber nicht verhindern. In seinen sieben Spielen seit dem Comeback gegen Eintracht Frankfurt (1:3) kassierte er 13 Treffer, zwei pro Spiel, die meisten unhaltbar.

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