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War an allen drei Dortmunder Toren beteiligt, erzielte das 2:0 per Elfmeter selbst: Jadon Sancho. dpa
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War an allen drei Dortmunder Toren beteiligt, erzielte das 2:0 per Elfmeter selbst: Jadon Sancho. dpa

Borussia Dortmund

Jadon Sancho: Die Verwandlung des Künstlers

  • VonPeter Schwennecker
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Jadon Sancho führt Dortmund zum Sieg gegen Bielefeld und stellt dabei zwei neue Bestmarken auf.

Dritter Sieg nacheinander, wieder bis auf drei Punkte an die Champions-League-Plätze herangerückt. „Wir freuen uns auf eine geile Woche. Wir haben zuletzt wieder Selbstvertrauen gesammelt“, jubelte der Dortmunder Profi Emre Can und richtete nach dem 3:0 (0:0)-Erfolg gegen Arminia Bielefeld den Blick gleich nach vorn.

Innerhalb von nur acht Tagen wird sich im Pokalviertelfinale am Dienstag (20.45 Uhr) in Mönchengladbach gegen den zukünftigen Trainer Marco Rose, in der Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr) beim FC Bayern und im Rückspiel der Königsklasse am 9. März (21 Uhr) gegen Sevilla zumindest abzeichnen, ob aus der bisherigen Achterbahnsaison eine halbwegs gute Runde werden kann. Nur BVB-Abwehrchef Mats Hummels hob mahnend den Zeigefinger: „Es ist schon eine Verbesserung zu erkennen, aber wir haben trotzdem Steigerungspotenzial“, erklärte der Routinier. „Das sind so Kleinigkeiten. Wir sind noch lange nicht da, wo wir hin müssen.“

Maßgeblichen Anteil am Aufschwung der Schwarz-Gelben besitzt Jadon Sancho. Der Engländer war gegen die Arminia an allen drei Treffern beteiligt. Beim 1:0 legte er dem Torschützen Mahmoud Dahoud den Ball auf, das 2:0 erzielte er selbst per Foulelfmeter und den dritten Dortmunder Treffer leitete er gemeinsam mit Erling Haaland ein, so dass der erst 28 Sekunden zuvor eingewechselte Brasilianer Reinier sein erstes Bundesligator für den BVB erzielen durfte.

„Er arbeitet jetzt anders“

In den zurückliegenden vier Begegnungen gelangen dem 20-Jährigen damit sechs Scorerpunkte. Sancho setzte in der Bundesliga gleich zwei Rekordmarken. Er ist jetzt der jüngste Spieler, der 35 Treffer im deutschen Fußball-Oberhaus erreichte und der erste überhaupt, der nicht einmal 100 Spiele benötigte, um 50 Assists zu verbuchen. „Darauf bin ich stolz“, twitterte Sancho. Dazu postete er ein Foto, auf dem er mit seiner Hand auf das BVB-Logo zeigte. Mit dem Hinweis „Für die Fans.“

Sancho geht es darum, die Herzen der Dortmunder Anhänger:innen zurück zu erobern. Zu heftig hatte er im vergangenen Sommer mit einem Wechsel zu Manchester United geflirtet, nachdem er in der Bundesliga mit 17 Treffern und 17 Assists zu den Topscorern zählte. Dass seine Rückkehr auf die Insel nicht klappte, beschäftigte ihn auch in den ersten Monaten der laufenden Saison. Bis zum Jahreswechsel erzielte er nicht ein Bundesligator. Erst am 3. Januar brach er beim 2:0 über Wolfsburg den Bann, inzwischen war er bereits sechsmal erfolgreich.

Für Teamkollege Hummels das Produkt verbesserter Trainingsleistungen. „Er arbeitet auch ein bisschen anders seit ein paar Wochen und Monaten im Training, Kraftraum und auf dem Platz. Dann wird man belohnt“, sagte Hummels über Sancho, verbunden mit einem kleinen, versteckten Hinweis, dass die Einstellung des Engländers nicht immer so vorbildlich war wie in den vergangenen Monaten. „Das ist etwas, was Offensivspieler manchmal lernen müssen, dass Arbeit sich immer auszahlt“, ergänzte der BVB-Abwehrchef. „So spielt er herausragend und gibt mit die Richtung vor. Dass er Offensivpotenzial hat wie wenige andere, das wissen wir alle.“

Was Trainer Edin Terzic nur bestätigte „Es ist nicht so, dass er das Fußballspielen zwischenzeitlich verlernt hatte. Er ist ein junger Kerl. Wir sind sehr verwöhnt gewesen aufgrund seiner Leistungen aus der Vergangenheit.“ Gemeinsam habe man versucht, ihn wieder in die Spur zu bekommen. Mit vielen Gesprächen und Analysen.

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