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Tomas Oral: Zukunft ungewiss.

FC Ingolstadt

Oral bleibt „eine Option“

Der FC Ingolstadt geht den schweren Weg in die Dritte Liga. Für die Schanzer der nächste Neuanfang.

Der FC Ingolstadt steht nach dem Absturz von der Bundesliga in die Drittklassigkeit binnen zweier Jahre vor einem radikalen Neuanfang. Wie dieser aussehen werde, ist laut Klubchef Peter Jackwerth „in der Schwebe“. Doch nach dem bitteren 2:3 (1:3) im Relegations-Rückspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden muss ein neuer Sportdirektor und womöglich ein neuer Trainer her, zudem steht die Neubesetzung des Aufsichtsrates an.

Die Namen von Dietmar Beiersdorfer und Heiko Herrlich geisterten schon vor dem Desaster am Dienstagabend durch Ingolstadt, doch ein derart prominentes Duo scheint in der 3. Liga kaum denkbar. Daher kann Tomas Oral auf ein Bleiben hoffen, obwohl die Retter-Mission des Trainers nach einem Zwischenhoch gescheitert ist. „Ich bin ein Freund von ihm“, sagte Jackwerth: „Das muss er entscheiden, aber er wäre eine Option.“

Er habe sich in die Mannschaft „verliebt“, sagte Oral, seine Zukunft spiele aber erst einmal „keine Rolle. Der Verein muss sich schütteln, muss sich neu aufstellen in vielen Bereichen. Ich kann den Verantwortlichen nur wünschen, dass sie jetzt die richtigen Entscheidungen treffen.“ Den Abstieg nannte der 46-Jährige „brutal. Da gibt es viele Gründe, da ist vieles schiefgelaufen.“

„Wenn man vier Cheftrainer, einen Sportdirektor und einen Geschäftsführer verbrennt, sieht man, welche Probleme wir hatten“, sagte Jackwerth. Die Zeit drängt, der Saisonauftakt ist bereits am 19. Juli. Thomas Linke, der mit Oral als „sportlich Verantwortlicher“ gekommen war, könnte in den Aufsichtsrat rücken, dessen Berater er ist.

Auf die Fans kann der FCI beim Neuanfang bauen. Statt Beschimpfungen gab es Zuspruch vom Anhang, der skandierte: „Einmal Schanzer, immer Schanzer!“ (sid)

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