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Lässt im Umgang mit den Stars gerne Nähe zu: Kommentator Matthias Stach.
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Lässt im Umgang mit den Stars gerne Nähe zu: Kommentator Matthias Stach.

Die Stachs bei der U21-EM

„Im Nebenberuf mein Sohn“

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Matthias Stach kommentiert, wenn unten auf dem Rasen bei der deutschen U 21 Filius Anton kickt

Er, Anton, wisse ja, dass er, Matthias, immer „kritisch-fair“ berichte, sagt Matthias, und Anton nickt. Es klingt fast wie eine Drohung, zumal der Matthias den Anton schon mal zur Schulung seines schwächeren linken Fußes im Urlaub in Holland Diagonalpässe über einen Kanal schlagen lässt, „mit Grauen“, sagt Anton, erinnere er sich daran. Aber was soll man machen als Anton, wenn das Familienmotto lautet: „Es reicht nicht.“

Solche Vater-Sohn-Geschichten gibt es viele, dass aber der Sohn bei einer U21-EM Fußball spielt und der Vater das im übertragenden privaten Fernsehsender kommentiert - das ist schon ungewöhnlich. Genau das könnte passieren bei der heute Abend beginnenden seltsamen U21-Vorrunden-EM in Ungarn, da wird nämlich Matthias Stach, 58, für Pro Sieben die drei Spiele der deutschen Mannschaft aus dem Studio in Unterföhring als Kommentator begleiten, sein Sohn Anton steht im Kader des DFB. Das war einigermaßen überraschend, zuvor hat der 22-Jährige beim SSV Jeddeloh II und VfL Wolfsburg II gekickt, ehe er im letzten Sommer zum Zweitligisten Spvgg Greuther Fürth gewechselt war und als defensiver Mittelfeldspieler sofort einschlug, 23 Spiele und ein Tor stehen zu Buche.

Kein Wunder, dass der Matthis stolz wie Bolle ist und den Anton, „im Nebenberuf mein Sohn“, natürlich gleich exklusiv interviewte. Er wisse selbstverständlich, sagt Matthias, der als vielfach ausgezeichneter TV-Journalist gerne Nähe zu Sportlern zulässt, dass dieser Doppelpass „für Aufregung“ sorgen könnte. Man könnte möglicherweise von Befangenheit reden, von fehlender Distanz oder, zugespitzt, von mangelnder journalistischer Hygiene. Aber „Stachi“ Senior will das ausschließen, er sei allemal der größter Kritiker seines Buben. Vielleicht spielt er ja auch nicht.

„Ran“-Sportchef Alexander Rösner hat da auch wenig Skrupel: „Wie das oft in Vater-Sohn-Beziehungen so ist, wird er im Zweifel noch strenger sein als mit den anderen Spielern.“ kil

Vom Vater angetrieben: Anton Stach von Greuther Fürth.

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