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Jann-Fiete Arp wütete bei Instagram über die Entlassung von Christian Titz.

Nach Instagram-Post

HSV-Vorstand Becker zu Arp: „Nicht zu akzeptieren“

Sportchef Ralf Becker vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat ein Gespräch mit Sturm-Talent Jann-Fiete Arp wegen dessen Instagram-Eintrags nach der Trennung von Trainer Christian Titz angekündigt.

Sportchef Ralf Becker vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat ein Gespräch mit Sturm-Talent Jann-Fiete Arp wegen dessen Instagram-Eintrags nach der Trennung von Trainer Christian Titz angekündigt.

„So eine Meinungsäußerung nach außen ist nicht zu akzeptieren“, sagte Becker bei der Vorstellung des neuen HSV-Cheftrainers Hannes Wolf. Das werde „intern besprochen“, sagte Becker.

Der Traditionsclub hatte überraschend die Freistellung von Titz als Trainer bekanntgegeben. Der 18-jährige Arp hatte kurz darauf ein Foto mit ihm und Titz gepostet, versehen mit einigen wütenden Emojis und Ausrufezeichen. Dies wurde als Kritik an der Entscheidung des Vorstandes gewertet. Wenig später wurde der Eintrag gelöscht. Stattdessen veröffentlichte Arp eine Erklärung. Es sei „an keinen anderen gerichtet als Christian Titz, ich will damit keine Entscheidung kommentieren, kritisieren oder sonst was, nur meine Gefühle über das Ende unserer Zusammenarbeit ausdrücken“.

Arp und dem 47-jährigen Titz war ein enges Verhältnis nachgesagt worden. Der Trainer hatte den Jung-Stürmer gefördert. Der Coach war ein Grund dafür, dass Arp seinen Vertrag beim HSV trotz anderer Angebote nach dem Bundesliga-Abstieg bis Juni 2020 verlängert hatte.

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