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Hannes Wolf: Aufstieg mit dem HSV verpasst.

Hamburger SV

HSV dementiert Trennung von Trainer Hannes Wolf

Die Zukunft von HSV-Trainer Hannes Wolf ist unsicher. Der Hamburger SV dementiert eine Trennung, Sportvorstand Ralf Becker geht auf Distanz.

Der Hamburger SV dementiert die angebliche Trennung von Trainer Hannes Wolf zum Saisonende. „Die Aussagen von Bernd Hoffmann am Vortag zum Trainer haben Bestand“, teilte der Verein am Mittwoch mit. Damit soll über Wolfs Zukunft in Hamburg erst nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg beraten werden.

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung Sportvorstand Ralf Becker zitiert: „Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen.“ Becker ließ mitteilen, dass er falsch zitiert worden sei. In seiner Aussage sei das Wort vielleicht unterschlagen worden.

Nach der Niederlage gegen Ingolstadt am 4. Mai verlor der HSV eine Woche später 1:4 beim SC Paderborn und verspielte damit auch die letzte Restchance auf die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Am Sonntag empfangen die Hanseaten den Absteiger MSV Duisburg (15.30 Uhr/Sky) zum bedeutungslosen Saisonfinale.

Noch Mitte Januar hatte Becker bei der Mitgliederversammlung des Klubs noch gesagt: „Sie können es jetzt aufschreiben. Hannes Wolf ist in zwölf Monaten noch Trainer des HSV.“

Spekulation über mögliche Wolf-Nachfolger

Nach einer desaströsen Rückrunde und zuletzt acht Spielen ohne Sieg werden bereits seit Tagen mögliche Nachfolger von Wolf an der Elbe gehandelt. Demnach gelten Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF), Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach) und Peter Stöger (zuletzt Borussia Dortmund) als potentielle Kandidaten, um den HSV dann in der zweiten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte wieder auf die große Bühne zurückzuführen. Bruno Labbadia (noch VfL Wolfsburg) sieht seine Zukunft eher im Ausland.

Vorstandschef Bernd Hoffmann hatte sich am Dienstag zurückhaltend zum Thema Wolf geäußert. Man werde zunächst "mit Hannes Wolf sprechen, nicht über ihn", sagte der 56-Jährige und räumte ein: "Wir können das, was passiert ist, nicht nur auf eine einzelne Person schieben." (dpa/sid)

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