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Hamburger SV: Jatta schreibt von „Hexenjagd“

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Bakery Jatta
Bakery Jatta © Christian Charisius/dpa

HSV-Profi Bakery Jatta hat sich auf Instagram bei seinen Unterstützern bedankt und kritisiert die Kampagne gegen seine Person.

Fußball-Profi Bakery Jatta hat sich erstmals zu den mittlerweile eingestellten Ermittlungen und dem großen Wirbel um seine Person geäußert. Der 21 Jahre alte Gambier bedankte sich am Donnerstag via Instagram ausdrücklich bei seinen zahlreichen Unterstützern und hob dabei besonders seinen Trainer Dieter Hecking und Sportdirektor Jonas Boldt vom Zweitligisten Hamburger SV hervor. 

Nach Medienberichten hatten Hamburger Behörden ermittelt, ob Jatta unter Angaben falschen Alters und Namens vor vier Jahren nach Deutschland gekommen sei.

Bakery Jatta distanziert sich: „Ich bin nicht wie diese Leute“

Gegen die Auslöser der letztlich nicht belegten und von ihm als „Hexenjagd“ empfundenen Vermutungen will Jatta nicht vorgehen. „Ich bin nicht wie diese Leute! Wir sind nicht wie diese Menschen! Ich bin gesegnet, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, hier zu sein“, schrieb Jatta.

„Ich lebe ein besseres Leben als vorher. Mit all Ihren freundlichen Reaktionen, Ihren Kommentaren und Ihrer bedingungslosen Unterstützung haben Sie die beste Antwort auf die Verleumdungskampagne gegeben“, schrieb Jatta weiter über die Menschen, die ihm in den vergangenen Wochen zur Seite gestanden hatten. Dabei hob er vor allem die Unterstützung HSV-Stadtrivalen FC St. Pauli hervor.

Bakery Jatta: grüßt auf Deutsch und Englisch

Besonders schlimm seien für ihn die Schmähungen durch Fans beim Auswärtsspiel des HSV in Karlsruhe gewesen. Einleitend schrieb er: „Moin Moin , Auch wenn ich jeden Tag Deutsch lerne, werde ich das, was ich jetzt sage, auf Englisch tun... My name is Bakery Jatta!“

Der Gambier steht seit Juni 2016 beim Hamburger SV unter Vertrag*. Nach einem Bericht der „Sport Bild“ waren Zweifel an der Identität des 21 Jahre alten Stürmers aufgekommen. In der Folge hatten der 1. FC Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC Protest gegen die Wertung ihrer Spiele gegen den Hamburger SV* eingelegt. Alle drei Clubs hatten ihre Spiele gegen den HSV verloren. (red/dpa)

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