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Donata Hopfen, die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL).
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Donata Hopfen, die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Fußball-Bundesliga

Hopfens Botschaft

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Die neue Chefin der Deutschen Fußball-Liga (DFL) stellt sich via Youtube vor - das ist ungewöhnlich.

Zur Jahreswende hatte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) auf ihrer Homepage eigens eine Begrüßungsnotiz für die Neue an der Spitze eingestellt: „Herzlich willkommen bei der DFL, Donata Hopfen!“ Bald darauf begrüßte die 45-jährige Nachfolgerin von Christian Seifert die nahezu 400 Bediensteten in einer virtuellen Runde - eine Maßgabe der Spitzenmanagerin blieb den Leuten dabei besonders gewahr: „Geht nicht, gibt’s nicht!“

Beim Rückrundenauftakt in München sah man Hopfen dick eingemummelt und mit Maske vorm Gesicht nur bedingt. Medienanfragen hat sie bislang allesamt abgelehnt. Es heißt, die ehemalige Springer-Frau wolle sich erst einmal einen Überblick verschaffen, was klug erscheint. Und einen unabhängigen Eindruck hätte es sicher auch nicht hinterlassen, hätte sie zuerst ihrem ehemaligen Arbeitgeber bei „Bild“, „Sportbild“ oder „Welt“ ein Interview gegeben.

Stattdessen veröffentlichte die DFL am Freitag zeitig am Morgen ein 3:39 Minuten langes Video auf Youtube, mittels dem sich Frau Hopfen einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Das ist eine bislang ungewöhnliche Verfahrensweise, die auch damit zu tun hat, dass der für nächsten Dienstag geplante feierliche Neujahrsempfang der DFL ausfällt und Hopfen deshalb dort keine mit Spannung erwartete Rede halten kann. Bekannt wurde inzwischen, dass sie - anders als Seifert - die großen Bundesligaversammlungen nicht leiten wird. Das tut in Zukunft nach Absprache der neue Aufsichtsratsboss Hans-Joachim Watzke - natürlich nach Absprache mit der Geschäftsführerin.

In ihrem kleinen Video sagt die Bundesligachefin unter anderem, dass sie plane, sämtliche 36 Lizenzklubs zu besuchen. Zudem sprach sie ohne ultimativ forderndem Unterton davon, es müsse „Ziel sein“, dass die Fans „möglichst bald“ in die Stadien zurückkehren. Zudem lobte sie das „Krisenmanagement im Profifußball“. Gut Wetter in allen Richtungen also, wenngleich Hopfen nicht vergaß, den Haufen an Problemen (DFB, 50+1 und mehr) anzusprechen. Interessant vor allem dieser Hinweis: „Wir wollen die Fans deutlich mehr in den Mittelpunkt stellen.“ Das hatte sich in den Abschiedsworten von Seifert weniger freundlich angehört.

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