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Ingo Schiller ist Finanzchef vom Erstliga-Verein Hertha BSC.

Laufzeit fünf Jahre

Hertha BSC sammelt mit Anleihe 40 Millionen Euro ein

Berlins Fußball-Erstligist Hertha BSC hat mit einer Anleihe 40 Millionen Euro bei Investoren eingesammelt. Die Anleihe läuft fünf Jahre, institutionelle Investoren aus Deutschland und Europa erhalten 6,5 Prozent Zinsen.

Berlins Fußball-Erstligist Hertha BSC hat mit einer Anleihe 40 Millionen Euro bei Investoren eingesammelt. Die Anleihe läuft fünf Jahre, institutionelle Investoren aus Deutschland und Europa erhalten 6,5 Prozent Zinsen.

„Die erfolgreiche Emission ist Beleg für die gute wirtschaftliche Entwicklung des Vereins und bildet damit eine gute Basis für die nächsten Entwicklungsschritte von Hertha BSC“, erklärte Finanzchef Ingo Schiller.

Hertha sucht seit längerem weitere Geldgeber, um zu den Spitzenclubs aufzuschließen. Was der Bundesligist mit den zusätzlichen Mitteln konkret vorhat, wollte ein Sprecher noch nicht sagen. Kürzlich war spekuliert worden, es sollten Anteile vom US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts zurückgekauft werden, der 9,7 Prozent an Hertha hält. Der Verein hegt auch Pläne für ein neues Stadion.

Den Bericht für das Geschäftsjahr 2017/18 hat Hertha noch nicht veröffentlicht. 2016/17 waren die Verbindlichkeiten von 21,2 auf 37,5 Millionen Euro gestiegen, wobei nach Schillers Angaben auch ausstehende Zahlungen von Sponsoren und Transfereinnahmen eine Rolle spielten.

Auch andere Fußballclubs haben sich schon mit Anleihen Geld besorgt. Liga-Konkurrent Schalke etwa brachte vor zwei Jahren rund 50 Millionen Euro zusammen - bei einer Verzinsung von 4,25 bis 5 Prozent jedoch zu günstigeren Konditionen als Hertha.

Die Schuldverschreibungen werden an der Börse gehandelt. Der Kapitalmarkt sehe die seit Jahren stark wachsende Branche Fußball als neue, interessante Anlageklasse, erklärte die equinet-Bank, eines der emissionsbegleitenden Geldhäuser der Hertha.

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