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Beklagt Personalnotstand im Defensivbereich: Hertha-Coach Pal Dardai.

Personalnot

Hertha-Coach Dardai gehen Innenverteidiger aus

Fußball-Bundesligist Hertha BSC plagen für das Spiel gegen den SC Freiburg größere Personalprobleme in der zentralen Defensive.

Fußball-Bundesligist Hertha BSC plagen für das Spiel gegen den SC Freiburg größere Personalprobleme in der zentralen Defensive.

Wie der Langzeitverletzte Jordan Torunarigha (Achillessehne) und Niklas Stark (Mittelfußprellung) fällt auch der erkrankte Abwehrchef Karim Rekik in der Partie am Sonntag (15.30 Uhr) aus. Damit stehen neben dem gesetzten Defensivallrounder Fabian Lustenberger nur noch Derrick Luckassen und Florian Baak zur Verfügung. „Einer von beiden wird spielen. Alle anderen Möglichkeiten, die Innenverteidigung spielen können, sind krank oder verletzt“, sagte Hertha-Trainer Pal Dardai am Freitag.

Für den 19 Jahre alten Baak sprächen die „Automatismen“, sagte der Ungar. Baak bestritt die komplette Vorbereitung mit dem Team der Berliner. Er stammt aus der eigenen Hertha-Jugend und absolvierte vor zwei Saisons zwei Kurzeinsätze in der Bundesliga. Luckassen hat laut Dardai die „Erfahrung“ als Argument auf seiner Seite. Der 23 Jahre alte Niederländer wurde diesen Sommer von PSV Eindhoven ausgeliehen, er kam bislang nur zu einer Bundesliga-Einwechslung bei Hertha.

Im Duell der Berliner mit den Breisgauern treffen auch die beiden dienstältesten Trainer der Bundesliga, Dardai und Christian Streich, aufeinander. „Von außen betrachtet kann man nur festhalten, dass der SC Freiburg insgesamt und Christian Streich als Person einen herausragenden Job an dem Bundesliga-Standort mit den Möglichkeiten machen“, lobte Hertha-Manager Michael Preetz. Die Berliner wollen ihre makellose Heimbilanz nach drei Siegen aus drei Saisonspielen wahren und sich weiter in der Spitzengruppe festsetzen.

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