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Verstehen sich: Fortuna-Coach Friedhelm Funkel (r) und FCN-TrainerMichael Köllner.

Trainerkollegen

Heidenrespekt vor Friedhelm Funkel

Michael Köllner zollt seinem Trainerkollegen von Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf größte Anerkennung.

Michael Köllner zollt seinem Trainerkollegen von Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf größte Anerkennung.

„Vor Friedhelm Funkel habe ich einen Heidenrespekt und ziehe 120 Hüte“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg dem „Kicker“ über den 65-Jährigen. „Diesen Mechanismen über so viele Jahre jeden Tag zu trotzen, die Kabine immer im Griff zu haben, das fordert“, ergänzte der 49 Jahre alte Köllner. Jeden Tag müsse ein Trainer gefühlt unzählige Entscheidungen treffen, jeder Blick zähle.

„Wenn du das nicht hinbekommst, fliegt es dir um die Ohren. Sollte ich also in Friedhelms Alter Opa sein, schiebe ich lieber den Kinderwagen“, sagte Köllner. Funkel selbst erwähnte in dem Doppel-Interview des Fachmagazins, es mache Spaß, auch wenn er schon 65 sei. „Aber: Ich fühle mich nicht so, das Alter spielt für mich keine Rolle.“

Düsseldorf und Funkel hatten den im Sommer auslaufenden Vertrag nach zwischenzeitlich heftigen Turbulenzen um ein Jahr verlängert. Der Kontrakt gilt aber nur für den Fall des Klassenverbleibs. Die Fortuna ist vor der Rückrunde mit 18 Punkten Tabellen-14., Nürnberg belegt mit sieben Zählern weniger Position 18. (dpa)

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